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AW: Festplattenproblem - Aluminiumabdeckungen an der Seite?
Leg mal einen Euro auf ein Blatt Pappier und sieh das Papier weg ... was passiert?
Der Euro kratzt erstmal über das Blatt. Jedes Partikel im Inneren ist einfach eine potentielle Gefahr, um etwas zu zerstören ... es muß nichts passieren, aber es kann. |
AW: Festplattenproblem - Aluminiumabdeckungen an der Seite?
Wir sprechen hier nicht über potentielle Probleme.
Ein Staubkorn, das beim Anfahren der Festplatte von der der Platte befördert wird, erzeugt keinen Kratzer. Die Platten sind härter als du glaubst. Ein Headcrash kommt zustande wenn der SL-Kopf auf die Platte aufschlägt/berührt. In der Regel bildet sich aufgrund der Geschwindigkeit der Platte ein Luftpolster zwischen dem Kopf und der Platte, so daß der Kopf die Platte nicht berührt. Ein Staubkorn könnte dafür sorgen, dass der SL-Kopf durcheinander kommt und auf die Platte aufschlägt, was aber nicht gleich in einem Headcrash enden muß. Und selbst wenn, ein Headcrash alleine ist nie das ende der Platte. Die Platte kann noch Jahre funktionieren, ohne dass man etwas von dem Defekt mitbekommt. NTFS isoliert den Bereich, so dass er in Zukunft nicht angesprochen, für den Nutzer ist es evtl. mit dem Verlust einiger Daten verbunden. Aber ein Headcrash alleine ist selten das Ende einer Platte. Schon kaum ein einzelnes Staubkorn. |
AW: Festplattenproblem - Aluminiumabdeckungen an der Seite?
Zitat:
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das glaube ich erst wenn ich es sehe. Nach einer ersten überschlägigen Rechnung ist die Zentrifugalkraft um einen Faktor 10^8 kleiner als die Kontaktkraft. Da ist also nichts mit "wegschleudern" oder so. Rechnung: Staubkorn mit 1 µm Durchmesser. Mit einer Dichte von 1 g/cm^3 komme ich auf Gewicht von ungefähr 5*10^-19 kg. In Worten: 0,5 Femtogramm. Die Zentrifugalkraft errechnet sich dann ganz außen auf der Platte zu 8*10^-15 N. (Winkelgeschwindigkeit 570 rad/s, Radius 50mm) Kontaktkräfte sind leider schwierig zu finden, aber so 0,5 µN könnten das schon sein sofern da nichts elektrostatisch aufgeladen ist. Bei solchen kleinen Dimensionen spielen Oberflächenkräfte eine erhebliche Rolle und dominieren oft sogar die Volumenkräfte :wink: |
AW: Festplattenproblem - Aluminiumabdeckungen an der Seite?
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AW: Festplattenproblem - Aluminiumabdeckungen an der Seite?
[OT]Ach du Schreck :shock: Ich hab die so gelagert, damit sie nicht unnötig anderen Kleinkram zu nah an sich ran ziehen in meiner Krabbelkiste. Morgen mal gucken ob das wohl nicht eine eher dumme Idee war =)[/OT]
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AW: Festplattenproblem - Aluminiumabdeckungen an der Seite?
Ok dann lasst es halt kein staub sein wenn ich mir die Fotos nochmal anschaue dann kommen auch Aluminium(Festplattengehäuse) und Eisenspäne(Einbaurahmen) in frage und die machen definitiv kratzer.
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AW: Festplattenproblem - Aluminiumabdeckungen an der Seite?
Nicht unbedingt gleich versuchen mit roher Gewalt auseinanderziehen, sondern eher erstmal so weit wie möglich verschieben (eventuell über einen "Hebel" etwas auseinanderdrücken) und wenn die Kontaktfläche klein genug ist, bekommt man das auch wieder auseinander ... zumindestens war das bei mir so, als ich meine aufeinanderlegte :oops:
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Das Problem ist, dass die „Magneten“ eigentlich aus je zwei Hälften bestehen. Auf der Innenseite der eigentliche Neodym-Magnet, außen eine Metallplatte zur Befestigung. Zusammengepappt sind sie dann so ähnlich wie wenn man bei zwei Oreos je einen Keks entfernt und die beiden Hälften mit der Füllung in der Mitte zusammenfügt. Mit einem Schraubenzieher als Hebel lies sich zwar einer der Kekse von dem Konstrukt wieder entfernen, aber die beiden Magneten in der Mitte waren unzertrennlich. Ich hatte dann zwar auch versucht, sie gegeneinander zu verschieben, was mäßig gut klappte, aber beim Versuch der Trennung sind sie mir dann zerbröselt :( [/OT] |
AW: Festplattenproblem - Aluminiumabdeckungen an der Seite?
Magnetische Kekse? :gruebel:
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AW: Festplattenproblem - Aluminiumabdeckungen an der Seite?
Bei waren sind sie zum Glück am Metall geblieben und ich hab mit dem Schraubendreher/Hebel immer nur am Metal gewerkelt. :angle:
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