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AW: Welche Schriftart für Softwareentwicklung?
Die beste Erfahrung habe ich mit Segoe UI und nehme sie auch nach Möglichkeiten. Sie ist schon bei geringen Größe klar lesbar, sieht auch bei der doppelten Standardgröße gut aus. Zweite Wahl ist Tahoma. Arial und Verdana sind nur etwas für Briefe (finde ich).
Allerdings gibt es Segoe UI wohl erst seit Vista, ich habe sie auch auf dem XP, wohl wegen Office 2007. |
AW: Welche Schriftart für Softwareentwicklung?
[OT] Consolas, davon bekommt mann Augenschmerzen, was ist daran optimiert ? XP [/OT]
Bei Eingabefeldern (Namen,Adressen etc.) bevorzuge ich "Arial monospaced for SAP" wohl leider nicht frei verfügbar, aber immer noch besser Courier als einen Proportional-Font, der Leerzeichen gekonnt versteckt, dann erklär mal dem Benutzer, daß da etwas ist, was er nicht sieht. Gruß K-H |
AW: Welche Schriftart für Softwareentwicklung?
Es gibt keine Schriftart, von der du davon ausgehen kannst, dass sie überall installiert sei. Wenn du universell sein willst, dann lass das Programm entweder irgendeine zufällige installierte Serif/Sans-Serif/Monospace-Schrift auswählen (ähnlich wie bei HTML/CSS bei Angabe von "serif", "sans-serif" oder "monospace"), oder liefer eine Schrift selber mit. Frei verfügbar sind u.A. die Liberation-Fonts von OpenOffice/LibreOffice. Wenn du dich für MS-Fonts entscheidest, bist du beim Mitliefern an strenge Lizenzbedingungen gebunden.
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AW: Welche Schriftart für Softwareentwicklung?
Einfach so, dann kannst du alle Favoriten der Reihe nach durchgehen ;)
Delphi-Quellcode:
with Screen.Fonts do
if IndexOf('Arial') > -1 then Font.Name := 'Arial' else if IndexOf('Times New Roman') > -1 then Font.Name := 'Times New Roman' else if IndexOf('Courier New') > -1 then Font.Name := 'Courier New' else Font.Name := 'MS Sans Serif'; |
AW: Welche Schriftart für Softwareentwicklung?
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Gewöhnlich befrage ich meine Auftraggeber nach Farben, Form und Schrift ausführlich. Mancher Kunde hat auch nach Sichtung des ersten Entwurfs gleich mal seine Wunsch-Schrift angegeben. Zur Not liefert man die verwendete Schrift eben mit aus. |
AW: Welche Schriftart für Softwareentwicklung?
Mir ist es völlig neu, das bei normalen Anwendungen etwas anderes als die auf dem System installierte Schriftart zum Einsatz kommt.
Meine Anwendungen heben sich durch ergonomisches Design und Übersichtlichkeit von der Masse ab. Da brauch ich doch keine Sonderspezialschriftart. Lustig, womit man sich seine Zeit vertreiben kann. @Perlsau: Ich hatte noch nie die Frage nach der Schriftart. Oder doch, 1x. Da hab ich gesagt: Nö, kommt nicht in die Tüte. Sieht nicht gut aus, schlecht lesbar, kein Standard. |
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Sagen wir mal, Du bist Dachdecker und stehst mit Kunde oben am Dach. Bist du dem da behilflich, über das Gerüst schnell direkt bis unten zum Parkplatz zu klettern, nur weil er zu faul ist, die Treppe zu benutzen und um den halben Block z seinem Auto hinzurennen ? Ich würde sagen : "Wenn schon, dann springen. Geht noch schneller." *hüstel* 8-) zum Thema an sich : ich sehe keinen Anlass, die Standardschriften im eigenen Programm eigenmächtig zu ändern. ABER !! das gilt nur für eindimensionale Geschichten ! Edits, Labels etc. Sofern es um Zeilen und Spalten geht, dann sieht die Welt komplett anders aus. |
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Es geht doch hier nicht um alles, sondern um Kundenwünsche, die ich zu berücksichtigen bereit bin. Wenn ein Kunde eine runde oder eine ovale Form will, bekommt der die auch. Zitat:
Von welchen Auswirkungen "im Endeffekt" schreibst du hier? Was ist der Endeffekt? Zitat:
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Gibt's irgend ein Gesetz, daß dir diese Änderung verbietet? Was wäre denn "nicht-eigenmächtig"? Ich verstehe auch nicht, was du mit einer komplett anders aussehenden Welt meinst, wenn es um Zeilen und Spalten geht? Wobei geht es um Zeilen und Spalten? Wie beeinflußt das das Aussehen der Welt? Vor einigen Jahren hatte ich einen Auftrag, da fragte mich der Kunde, ob es mir möglich sei, eine ziemlich umfangreiche Tabelle so auszudrucken, daß sie quer auf ein A-4-Blatt paßt. Da mußte ich mit einigen Schriften herumprobieren und hab's am Ende (nach 'ner Stunde oder so) auch hingekriegt. Mit der Standardschrift war das nicht zu machen, es mußte ein Narrow-Font her. Einen anderen störte die serifenlose Schrift in seinen Edits und Memo-Feldern, der bekam seine gewohnte Times. Warum sollte ich mich diesen Wünschen entgegenstellen? Ich finde es sogar sinnvoll, Labels und Hinweise im Programm mit einem serifenlosen Font zu versehen, dagegen editierbare Inhalte mit einem Serifen-Font. Wieder ein anderer, der seine Reporte in Word ausgegeben haben wollte, erhielt von mir eine entsprechende Dokumentvorlage mit dem Font, den er auch in seinen sonstigen Dokumenten verwendet. Ich verstehe deine Einwände nicht. |
AW: Welche Schriftart für Softwareentwicklung?
Das übliche Missverständnis zwischen Entwicklern von Individuallösungen und solchen für den "anonymen" Massenmarkt. Ist doch ganz einfach:
Kenne ich meinen Kunden nicht persönlich, und ist meine Software für eine vorher unbekannt besetzte Zielgruppe gedacht, halte ich mich an Standards bzw. Branchenstandards. Der durchschnitt fährt damit am besten, Individualisierungsoptionen werden bei genügend Nachfrage eben eingeplfegt. Als Option! Ist mein Kunde mit mir im Gespräch, und das Programm wird auf ihn zugeschnitten, ist die Zielvorgabe explizit bekannt oder zu spezifizieren. Nach dieser wird implementiert. Wir Entwickler, als Wissensträger und erfahrene, sind in der Pflicht bezüglich ergonomischer Fragen zu beraten, das letzte Wort aber hat der Kunde. Will er am Ende unbedingt X, wird X gebaut. Man muss dann als Unternehmer nur schauen, dass bekannt ist, dass im Zweifelsfall von X abgeraten wurde, und die Änderung auf das empfohlene Y nachträglich Kosten verursacht. Schriftlich. Ergo: Will der TE eine Standardsoftware für einen beliebigen Käufer entwickeln, ist das Einhalten von Standards (wie Systemstandards des Anwenders) der einzig richtige Weg. Wird es eine ungerichtete Branchenlösung, macht es Sinn branchenübliche Dinge einzubeziehen. Zum Beispiel Drehregler in Audiosoftware, die aus ergonomischer Sicht am PC überhaupt keinen Sinn machen, aber über den Wiedererkennungswert für den hardwaregewohnten Techniker einen Mehrwert darstellen. Habe ich einen konkreten Kunden, muss ich auf "best practices" hinweisen, aber es wird SEIN Programm, und SEINE Vorgaben sind am Ende für mich bindend. So pauschal macht diese Diskussion keinen Sinn - sie bringt zumindest keinen vorwärts. |
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