Delphi-PRAXiS
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Delphi-PRAXiS (https://www.delphipraxis.net/forum.php)
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Fridolin Walther 19. Jun 2009 10:27

Re: MS Visual Studio - Sprachen und Designer
 
Zitat:

Zitat von mkinzler
Zitat:

Erstell einfach mal eine neue MFC Applikation. Als Application Type gib am besten Dialog Based an, da der Designer für Dialog Based Applications am ehesten dem von Delphi bekannten Designer entspricht. Die anderen Einstellungen die abgefragt werden kannst Du beliebig setzen.
Wobei bei MFC der Komfort von Delphi in keinster Weise erreicht wird.

Keine Frage. Aber für einfach gestrickte Anwendungen reicht es allemal. Ich persönlich bevorzuge für GUIs ohnehin Delphi oder alterntiv C#. Ändert aber nichts an der Tatsache das ein visuelles Designen der GUI ebenfalls bei MFC möglich ist.

F.W. 19. Jun 2009 20:52

Re: MS Visual Studio - Sprachen und Designer
 
Das sind ja eine ganze Menge von Antworten :-)

@Khabarakh: ok, dann ist das wohl eher nichts zum einfachen und schnellen Ein-/Umsteigen.

@Markus Kinzler: Ok, das werde ich mir nochmal anschauen (leider habe ich gerade keine Zeit). Diese How Do I Videos habe ich schonmal gesehen, d.h. ich habe mal reingeschaut. Aber meistens haben die nur das ohnehin ähnliche Arbeiten mit VS gezeigt, also Standard wie Projekt anlegen, kompilieren und debuggen. Ich bilde mir ein alles mit Windows Forms. Aber nachdem ich mir gerade deinen Link angesehen habe, scheinen das andere zu sein. Meine habe ich hier gefunden.


Zitat:

Zitat von 0xF30FC7
Zitat:

Zitat von mkinzler
Zitat:

Erstell einfach mal eine neue MFC Applikation. Als Application Type gib am besten Dialog Based an, da der Designer für Dialog Based Applications am ehesten dem von Delphi bekannten Designer entspricht. Die anderen Einstellungen die abgefragt werden kannst Du beliebig setzen.
Wobei bei MFC der Komfort von Delphi in keinster Weise erreicht wird.

Keine Frage. Aber für einfach gestrickte Anwendungen reicht es allemal. Ich persönlich bevorzuge für GUIs ohnehin Delphi oder alterntiv C#. Ändert aber nichts an der Tatsache das ein visuelles Designen der GUI ebenfalls bei MFC möglich ist.

Inwiefern wird der komfort von Delphi nicht erreicht? Kannst du Beispiele bringen und Gründe, warum gerade C# und nicht C++ oder VB (ok, VB scheint mir auf den ersten Blick evtl. ZU einfach gestrickt für einige Sachen und C++ wegen dem Umgang mit Speicher und strings zu kompliziert für schnelles und einfaches Entwickeln wie man es mit Delphi gewohnt ist?)


Ein Grund warum ich mich hauptsächlich auch für das VS interessiere ist, dass mir die Delphi IDE (ich benutze Turbo Delphi 2006 Explorer) nicht mehr den Komfort bietet, den ich gern hätte :-(
Ich bin großer Freund von PNGs und meiner Meinung nach sollte man heute auch einen gewissen Teil seiner Arbeit in eine ansprechende Oberfläche fließen lassen. Leider ist Delphi in dieser Version nur mit BMPs (auf BitBtns) kompatibel, was IMO nicht mehr ganz zeitgemäß ist. Ich bilde mir ein, gelesen zu haben, dass in D2009 das anders sein soll, aber ich kann für mein Delphi einfach kein Geld ausgeben, das erlaubt meine Geldbörse nicht so ganz. Und da es leider auch nicht möglich ist die Alpha Lite controls zu verwenden (zumindest nicht, wenn man sie mit Designer platzieren möchte), suche ich nach Möglichkeiten und Wege, trotzdem schöne Anwendungen erzeugen zu können.
(Das sind nur zwei Gründe) Obwohl ich es auch sehr bedauern würde, Delphi den Rücken zu kehren :-(

Wie sieht es eigentlich mit der Kompatibilität/Voraussetzungen der Techniken aus? Im heutigen Zeitalter ist das zwar vlt. nicht mehr ganz so schlimm, wenn das .NET Framework auf einem Computer noch nicht drauf ist, denn fast jeder hat ja heute Internet oder Zugang dazu, aber ich möchte trotzdem nicht, dass sich Freunde immer erst irgendwas extra runterladen müssen, für ein kleines Programm mit 3 Funktionen oder sowas.
Benötigt die MFC irgendwas, was auf Computern mit XP Service Pack 2 fehlen könnte?

Phoenix 19. Jun 2009 20:54

Re: MS Visual Studio - Sprachen und Designer
 
Für ansprechende GUI's ist WPF eigentlich dann genau das richtige. Und ich würde das nicht am .NET Framework festmachen. Das ist so dermaßen Produktivitätssteigernd wenn man einmal die wichtigstens Teile kennengelernt hat, dass Du nicht mehr darauf verzichten möchtest wenn Du einmal Anwendungen damit geschrieben hast.

jfheins 19. Jun 2009 22:02

Re: MS Visual Studio - Sprachen und Designer
 
Zitat:

Zitat von F.W.
Inwiefern wird der komfort von Delphi nicht erreicht? Kannst du Beispiele bringen und Gründe, warum gerade C# und nicht C++ oder VB

Najav - der Trend geht im Moment zu .net - Da c++.net eher ein Nischenprodukt ist, bleibt noch c# und vb.net. VB liebt man oder hasst man (eher letzteres) also bleibt noch c# ;)
C# ist im Grunde auch DIE .net Sprache - die meisten Beispiele wirst du hier finden. Im msdn gibt es meistens c#, c++.net, J# und vb.net

Zitat:

Wie sieht es eigentlich mit der Kompatibilität/Voraussetzungen der Techniken aus? Im heutigen Zeitalter ist das zwar vlt. nicht mehr ganz so schlimm, wenn das .NET Framework auf einem Computer noch nicht drauf ist, denn fast jeder hat ja heute Internet oder Zugang dazu, aber ich möchte trotzdem nicht, dass sich Freunde immer erst irgendwas extra runterladen müssen, für ein kleines Programm mit 3 Funktionen oder sowas.
Benötigt die MFC irgendwas, was auf Computern mit XP Service Pack 2 fehlen könnte?
Die c++ MFC ist bei jedem Windows dabei - auf einem nackten Windows XP ist jedoch iirc kein .net Framework vorhanden. Vista&Win7 haben zumindest das 2er Framework drauf.

Khabarakh 19. Jun 2009 22:04

Re: MS Visual Studio - Sprachen und Designer
 
Zitat:

Zitat von F.W.
Ein Grund warum ich mich hauptsächlich auch für das VS interessiere ist, dass mir die Delphi IDE (ich benutze Turbo Delphi 2006 Explorer) nicht mehr den Komfort bietet, den ich gern hätte :-(

Dann ist WPF natürlich ein Traum. Ein TreeView mit CheckBoxen, eine mehrzeilige ListBox, ein Button auf einem Button :stupid: ? Kein Problem. Siehe auch http://www.delphipraxis.net/internal...=750321#750321
Zitat:

Wie sieht es eigentlich mit der Kompatibilität/Voraussetzungen der Techniken aus?
WPF: 3.0 (-> XP SP2), wobei mittlerweile jeder Computer mit 2.0 über Windows Update 3.5 SP1 bekommen haben sollte (oder läuft das noch)? Aber ich muss Phoenix zustimmen: einmal WPF, nie mehr Winforms ;) .

F.W. 20. Jun 2009 00:22

Re: MS Visual Studio - Sprachen und Designer
 
Zitat:

Zitat von Phoenix
Für ansprechende GUI's ist WPF eigentlich dann genau das richtige. Und ich würde das nicht am .NET Framework festmachen. Das ist so dermaßen Produktivitätssteigernd wenn man einmal die wichtigstens Teile kennengelernt hat, dass Du nicht mehr darauf verzichten möchtest wenn Du einmal Anwendungen damit geschrieben hast.

Diese Ansicht finde ich sehr interessant. Ich habe ehrlich gesagt schon etwas Angst vor dem .NET Framework. Zum einen programmiere ich gern systemnah (da ich mir meistens Alltagsdinge erleichtern möchte) d.h. Handles von anderen Fenstern, Funktionen von Windows (wie Herunterfahren, Schlafen) und so Sachen und ich weiß nicht, ob das mit dem .NET Framework noch geht? Bzw. kann ich auf selbstgeschriebene Dlls aus einem .NET Framework zugreifen? (denn dann könnte ich solche Operationen nötigenfalls mit Delphi realisieren).

@jfheins: Danke für die Infos, also werde mir die MFC auch auf alle Fälle nochmal ansehen!

@Khabarakh: Ok, also meinst du für die Gründe, würde sich der Aufwand lohnen? Also werde ich mir auf lange Sicht auch die WPF ansehen.

Wie ich aus den Antworten so herauslese und auch aus dem Link im letzten Post scheint es doch mehr GUI Designer zu geben, als ich bisher im VS gefunden habe :-)


Noch eine Sache: Wie groß werden eigentlich die Exen von durchschnittlich großen und "leeren" Projekten? ("leer" --> also wie bei Delphis Startzustand - ein leeres Formular -> kompilieren)

Danke für eure Antworten! Das macht mir die Orientierung in VS und .NET-Sachen um Einiges leichter! :thumb:

Phoenix 20. Jun 2009 00:35

Re: MS Visual Studio - Sprachen und Designer
 
Moment. Systemnah != Alltagsdinge vereinfachen. Das ist komplett gegensätzlich. Einfach ist es, wenn Du schon auf viel fertiges Zeug zurückgreifen kannst und es nicht komplett selber neu machen musst.

Und was Dll's angeht: Klar geht das. Nennt sich P/Invoke und ist ein Zweizeiler pro Funktion (eine gibt die DLL als Atribut an, die Andere ist die Signatur des Aufrufes).

Was Herunterfahren von Windows angeht:
Code:
using System;
using System.Runtime.InteropServices;

namespace ShutDown
{
  class XPShutDown
  {
    [DllImport("user32.dll", ExactSpelling=true, SetLastError=true)]
    internal static extern bool ExitWindowsEx(int flg, int rea);

    internal const int EWX_SHUTDOWN = 0x00000001;
    internal const int EWX_FORCE = 0x00000004;

    static void Main()
    {
      ExitWindowsEx(EWX_SHUTDOWN + EWX_FORCE, 0);
    }
  }
}
Das ist eine komplette Shutdown.exe in C#, inkl. DLL-Import.

Indrizzi 20. Jun 2009 06:27

Re: MS Visual Studio - Sprachen und Designer
 
Mit Delphi Prism kann man ausserdem Projekte für Mono und Cocoa erstellen und sich dabei halbwegs im Delphi Sprachraum bewegen.

F.W. 21. Jun 2009 22:02

Re: MS Visual Studio - Sprachen und Designer
 
Zitat:

Zitat von Phoenix
Systemnah != Alltagsdinge

Hey! Wir sind hier immernoch ein Delphi Forum ;-)

Ich habe in meinen "alltäglichen" Programmen nur oft auf Handles von anderen Fenstern zugegriffen. Auch wenn man das nicht in jedem Programm braucht, manchmal wars ganz nützlich und ich denke nicht, dass das ein plattformunabhängiges Framework unterstützt. Oder auch wieder über Dlls... Ok, also so schein ich ja erstmal keinen Schritt zurück zu machen mit dem .NET Framework

Danke für den Post. Das passt voll, weil ich nämlich gerade ein Programm zum Rechnerrunterfahren in Delphi überarbeite und mit der Funktoon gleich mal in VS umsetzen kann :-) Danke!!! :thumb:


@Indrizzi:
Ohne, dass ich jetzt google, was ist eigentlich dieses DelphiPrism?

jfheins 21. Jun 2009 22:17

Re: MS Visual Studio - Sprachen und Designer
 
Delphi Prism ist eine .net Sprache in Pascal-Syntax ;)

Sprachen sind im .net Framework quasi beliebig austauschbar - du kannst eine Klasse in vb.net schreiben, sie in c# ableiten und diese dann in Prism verwenden ;)


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