Delphi-PRAXiS
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bernhard_LA 6. Jun 2012 12:10

AW: Frust Windows
 
Zitat:

Microsofts Gewinn ist nicht mein Problem. Ihrer strategische Ausrichtung muß ich nicht mitmachen
wohl eher nein : aufgrund seiner Marktbeherrschenden Stellung kann MS dieses Suboptimale OS auch für Desktops in den Markt drücken,
wer Software entwickelt muss wohl oder übel folgen ...


Zitat:

Zitat von jaenicke:
Viel mehr ist halt nicht möglich. Am mangelnden Können der Programmierer solcher Tools kann auch MS nicht viel ändern
Ist keine Frage von meinem Talent sonderm den finaz. Möglichkeiten meines Projekts/Firma. jede Änderung am OS muss ich in meinem Code nacharbeiten,
Kostest Zeit und Geld. Darum finde ich UBUNTU mit seinen Long term releases very Attractive

jaenicke 6. Jun 2012 16:41

AW: Frust Windows
 
Zitat:

Zitat von bernhard_LA (Beitrag 1169685)
Ist keine Frage von meinem Talent sonderm den finaz. Möglichkeiten meines Projekts/Firma. jede Änderung am OS muss ich in meinem Code nacharbeiten,
Kostest Zeit und Geld. Darum finde ich UBUNTU mit seinen Long term releases very Attractive

Naja, aber das Schreiben ins eigene Verzeichnis war z.B. schon seit mehr als 10 Jahren ein Programmierfehler. Dass der sich nun rächt, ist halt so, selbst schuld, zumindest wenn der Code nicht noch älter ist. In den Guidelines stand das jedenfalls schon bei Windows 2000 drin...

// EDIT:
Zitat:

Zitat von p80286 (Beitrag 1169681)
Und dieses Schreiben in virtuelle Verzeichnisse halte ich für den größten Blödsinn der je hervor gebracht wurde. Alles läuft scheinbar korrekt und Daten sind trotzdem nicht vorhanden.

Wie meinst du das? Die Daten sind doch vorhanden, nur physisch an anderer Stelle (eben unter Virtual Store in den Anwendungsdaten). Und das passiert ja nur bei Anwendungen ohne Manifest, die also noch nicht für die neuen Systeme geschrieben sind. Da ist es doch gut, wenn die Daten stillschweigend korrekt in den Anwendungsdaten landen. Oder sollten die Programme aufgrund dieses Programmierfehlers einfach gar nicht mehr gehen?

MEissing 7. Jun 2012 08:21

AW: Frust Windows
 
Zitat:

Zitat von himitsu (Beitrag 1169650)
Man macht es wie der Apfel.
> Anwendungen können ausschließlich nur noch über einen AppStore gezogen werden und dort kommt nicht jeder rein.

????

Luckie 7. Jun 2012 08:38

AW: Frust Windows
 
Zitat:

Zitat von himitsu (Beitrag 1169650)
Man macht es wie der Apfel.
> Anwendungen können ausschließlich nur noch über einen AppStore gezogen werden und dort kommt nicht jeder rein.

Das war jetzt ironisch gemeint oder?

samso 7. Jun 2012 09:12

AW: Frust Windows
 
Zitat:

Zitat von jaenicke (Beitrag 1169725)
Wie meinst du das? Die Daten sind doch vorhanden, nur physisch an anderer Stelle (eben unter Virtual Store in den Anwendungsdaten). Und das passiert ja nur bei Anwendungen ohne Manifest, die also noch nicht für die neuen Systeme geschrieben sind. Da ist es doch gut, wenn die Daten stillschweigend korrekt in den Anwendungsdaten landen. Oder sollten die Programme aufgrund dieses Programmierfehlers einfach gar nicht mehr gehen?

Das Problem bei der UAC-Virtualisierung ist, dass Daten plötzlich benutzerspezifisch gespeichert werden, die vorher global für alle Benutzer identisch waren. Diese Anwendungen funktionieren dann u.U. überhaupt nicht mehr. Ein Programm das für W2k geschrieben wurde und auch unter einem normalen Benutzerkonto wunderbar funktionierte (weil auf die gemeinsamen Daten unter "All Users\<Name>\..." nur lesend zugegriffen wurde) funktioniert unter Vista plötzlich nicht mehr (bzw nur bei dem User, der das Programm installiert hat - also typ. bei dem Administrator), bloß weil das Vista-Manifest fehlt (zum Glück kann man das ja mit einem entsprechenden Resourceneditor nachrüsten und schon ist das Programm Vista-kompatible). Leider hat M$ eine solche Anwendung nicht im Blick, weil sie eigentlich ausschließlich Office-Anwendungen im Hinterkopf haben. Ja, ich hätte es besser gefunden, wenn die Anwendungen, die auf globale Resourcen zugreifen, ohne dass die entsprechenden Rechte gesetzt sind, nicht mehr funktioniert hätten. Denn das war schon seit Windows-NT nicht angesagt und die entsprechenden Programmierer hatten wahrlich lange genug Zeit, ihre Programme entsprechend anzupassen.

Popov 7. Jun 2012 09:16

AW: Frust Windows
 
Jetzt weiß ich woran mich das Windows 8 Design erinnert.

himitsu 7. Jun 2012 09:17

AW: Frust Windows
 
Zitat:

Zitat von Luckie (Beitrag 1169785)
Das war jetzt ironisch gemeint oder?

Ja :angle2:

Popov 7. Jun 2012 09:20

AW: Frust Windows
 
Zitat:

Zitat von samso (Beitrag 1169791)
Das Problem bei der UAC-Virtualisierung ist

Ich habe mich bisher nicht so stark mit Vista und 7 Programmierung beschäftigt, auch wenn einige meine Programme dadrunter nutzen. Allerdings muß ich hier nachhacken. Ich achte penibel drauf die Daten in die dafür vorgesehenen Ordner zu schreiben. Soll das bedeuten, dass Windows sie selbstständig umleitet? Oder soll das nur bedeuten, dass UAC es erlaubt im eigenen Ordner zu schreiben und das wird virtuell verschoben?

jaenicke 7. Jun 2012 09:42

AW: Frust Windows
 
Zitat:

Zitat von Popov (Beitrag 1169794)
Ich achte penibel drauf die Daten in die dafür vorgesehenen Ordner zu schreiben. Soll das bedeuten, dass Windows sie selbstständig umleitet? Oder soll das nur bedeuten, dass UAC es erlaubt im eigenen Ordner zu schreiben und das wird virtuell verschoben?

Windows erkennt am fehlenden Manifest, dass das Programm nicht für Windows XP und höher geschrieben wurde und leitet dann Zugriffe auf den eigenen Ordner in den Ordner VirtualStore in den Anwendungsdaten des Benutzers um. Also dorthin:
Code:
%AppData%\..\Local\VirtualStore
Zitat:

Zitat von samso (Beitrag 1169791)
bloß weil das Vista-Manifest fehlt (zum Glück kann man das ja mit einem entsprechenden Resourceneditor nachrüsten und schon ist das Programm Vista-kompatible).

Es reicht auch eine abc.exe.manifest Datei in den selben Ordner zu legen...

Chemiker 7. Jun 2012 10:12

AW: Frust Windows
 
Hallo,

wir diskutieren doch hier über ein Betriebssystem? In der Regel ist es doch dafür da die Kommunikation zwischen Hardware und Anwendungsprogramme zu gewährleisten.

Und das MS sich selber an ihre eigene Standard nicht halten, kann ich jeden Tag sehen, wenn ich mit Navision von MS arbeiten muss. Was man aber sagen muss ist das bei Navision 2009 es möglich ist die alte Benutzeroberfläche weiter zu benutzen, statt die neue. Das hätte ich mir bei Office 2007 auch gewünscht.

Bis bald Chemiker


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