Die Funktion Pos() selbst wird durch einen null character im String nicht behindert:
Delphi-Quellcode:
var
s: String;
i: Integer;
begin
s := '01234'#0'56789';
ShowMessage(IntToStr(Pos('6', s))); // liefert 8
end;
Ich sage ja auch nicht, dass hier eine Stringverarbeitung vorliegt, sondern dass man durch geschicktes Agieren bestehende Funktionalität für lau nutzen kann.
Pos() implementiert den brute force Ansatz, wenn ich richtig informiert bin. Was die Suchalgorithmen angeht, so hängt sehr viel von der Länge des (einfachen) Suchmusters (synonym für substring) ab. Für kleine Zeichenketten bis zur Länge drei ist der brute force Algorithmus optimal, für größere hat sich in der Fachwelt bis dato (1994) Boyer-Moore-Horspool durchgesetzt.
Die Aussage "das Prinzip ist immer das gleiche" ist so alleine nicht richtig. Komplexe Suchverfahren bedienen sich bei ihren elementaren Schritten natürlich auch des Byte-Vergleichs, aber anstelle des simplen loop-and-compare werden da für den Laien erstaunliche Eigenschaften des Suchstrings analysiert und nutzbar gemacht.
Das Buch
String Searching Algorithms von
Graham A. Stephen vermittelt einen recht guten und kompakten Überblick über die Materie.
Freundliche Grüße
Einlesen in einen String-Buffer:
Delphi-Quellcode:
const
BUFSIZE = 64 shl 10;
var
buffer: String;
s: Stream;
chunk: Integer;
begin
// ...
chunk := Max(BUFSIZE, s.Size - s.Position);
if chunk < Length(buffer)
then SetLength(buffer, chunk)
else SetLength(buffer, BUFSIZE);
s.Read(s[1], chunk);
// ...
end;
Getippt und nicht getestet