Hallo Martin,
das Kompliment trifft auch auf dich zu

Zitat von
mschaefer:
Und jetzt kommt das letztlich auch etwas willkürliche: Die Vergabe der Noten in den Schnittpunkten.
Willkürlich ist gut

... außer daß ich dieses System nicht nachvollziehen kann (es ist nur additiv), bin ich leicht anderer Meinung, weil wir vielleicht mal nicht von Entwickler-PCs ausgehen sollten (wie du übrigens in einem anderen Thema selbst bemerktest). Warum Entwickler-PCs? Wenn ich deine Wertung richtig verstehe, so ist diese gerade bei
RAM und HDD auch auf einem Endkundensystem nicht mit dem übereinstimmend (leider nichtmal annähernd) mit meiner Bewertung der Lage.
RAM ist eben ungleich teurer als HDDs.
Wie gesagt, gerade bei (kleineren!!!) EXE-Dateien halte ich es noch für vertretbar - unabhängig vom Zielsystem. Bei DLLs absolut nicht! Kleinere deshalb, weil es sonst aus der Balance gerät. In Ausnahmesituationen (siehe Phoenix) mag der EXE-Packer auch bei größeren Dateien seine Bewandnis haben, ansonsten eher nicht.
Wir reden doch hier aus Entwicklersicht, oder irre ich? Wenn wir aus dieser Sicht reden, sollten wir auch vorrangig aus dieser Sicht argumentieren. Hier hat meiner Meinung nach ein Installationsprogramm (egal mit welchem System erstellt) eindeutig Vorrang vor gepackten EXE-Dateien (ganz zu schweigen
DLL-Dateien) - sagt ja auch MS so. Ansonsten muß sich der Entwickler dann eben Gedanken machen, wo seine Programme ausgeführt werden sollen. Wenn ein Server in Betracht kommt, sollte schon deshalb auf einen EXE-Packer verzichtet werden - oder soll der Serveradmin dann auch noch jedes Programm einzeln (überprüfen und) entpacken? Zumal ja nicht jeder solche Admin auch Erfahrung mit einem EXE-Packer haben muß. Ganz zu schweigen von den proprietären Kollegen von UPX.