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Gendering in Jobangeboten

Ein Thema von stahli · begonnen am 28. Nov 2021 · letzter Beitrag vom 7. Apr 2022
 
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stahli

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#11

AW: Gendering in Jobangeboten

  Alt 22. Dez 2021, 12:02
Mag kleinlich klingen, aber sowas stört mich.
Die Frage ist, ob man deswegen die Sprache eines gesamten Volkes ändern muss. Was ist mit allen anderen Kleinigkeiten, die andere stören? Müssen die auch berücksichtigt werden?
Was ist mit Problemen, die andere erst durch eine Sprachänderung empfinden?

Mich stört das deutsche Zahlensystem. Insbesondere, dass man z.B. EintausenZweihundertVierUndDreißig sagt statt EintausenZweihundertDreißigUndVier. Das sollten wir ändern.


Hab' da mal gerade so ein bisserl gesucht:
Zitat:
Als Student oder weiblich Studentin wird eine Person bezeichnet, die in einer Einrichtung des tertiären Bildungsbereichs ...
Am Anfang der Begriffsdefinition wird bereits auf die unterschiedliche Bezeichnung für weiblich und männlich hingewiesen. Aber das ist ja irrelevant, wenn man grundsätzlich mit der männlichen Version auskommt.
Falsch.
Die Kernaussage ist: "Als Student wird eine Person bezeichnet, die in einer Einrichtung des tertiären Bildungsbereichs ..."
Wenn es sich spezifisch um eine weibliche Person (also weibliche Studentin) handelt, ist die spezifische Bezeichnung "Studentin". Das ist aber eben ein Sonderfall, der eine Untergruppe der Gesamtgruppe betrifft.
Selbst Deine gewählte Definition behauptet nicht, dass nur männliche Personen Studenten sein können.
Wenn das der Fall wäre, dann wäre der Unterschied zwischen einem Studenten und einer Studentin so gravierend, dass eine gemeinsame Bezeichnung so undenkbar wäre wie von Mensch und Alien. Dabei sollte es aber doch keine Unterschiede gaben, bis auf das im Studien-Zusammenhang nicht relevante Geschlecht.

Wenn das Geschlecht einer an der Uni eingeschriebenen Person unbekannt, unbestimmt oder uninteressant ist, fällt die Person in die Gruppe der Studenten.
"Mehrere Studenten haben Fenster eingeschlagen." ... sagt eben nichts über deren Geschlecht aus. "Mehrere Studentinnen haben Fenster eingeschlagen." ... sagt aus, dass diese Studenten alle weiblich waren.


Ich denke, ich ziehe mich hier mal raus. Gesagt ist alles und da sind wohl unvereinbare Weltanschauungen im Hintergrund, die sich nicht miteinander vereinbaren lassen.
Mit der Zeit muss das die Mehrheit entscheiden, welcher Weg gegangen wird.
Stahli
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