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Gendering in Jobangeboten

Ein Thema von stahli · begonnen am 28. Nov 2021 · letzter Beitrag vom 7. Apr 2022
 
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jaenicke

Registriert seit: 10. Jun 2003
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#11

AW: Gendering in Jobangeboten

  Alt 1. Dez 2021, 08:19
Irgendwer hat den Mangel an Forschung kritisiert:
https://www.genderleicht.de/wissen/
Ich habe den Mangel an Forschung zu anderen Themen kritisiert, insbesondere aufgrund der Vielfalt an Forschung zum Thema Gendern, die du ja damit auch untermauerst. Wenn man sich die Studien zu anderen Themen wie den Gehältern anschaut, dann gibt es solche, die versuchen die Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu beziffern oder in Bezug auf die Gründe zu analysieren, sowie andere, die z.B. auf die Durchsetzbarkeit von höheren Gehaltforderungen durch mehr Transparenz abzielen, was ja auch zu Ergebnissen geführt hat, zumindest in der Theorie. Damit wird aber nur ca. ein Drittel der Unterschiede beackert.

Zu möglichen Anreizen wie ich sie beispielhaft genannt habe, die teilweise unmittelbar wirken würden, gibt es aber nur sehr wenig Studien, zumindest konnte ich dazu nicht viel finden. Denn es wird in dem Zusammenhang ja z.B. immer wieder kritisiert, dass Männer zu wenig in Elternzeit gehen und dies meist die Frauen übernehmen. Dass die nötigen Voraussetzungen gar nicht geschaffen werden um hier eine Änderung zu ermöglichen, wird dabei stets unterschlagen. Denn die getroffenen Regelungen reichen dafür bei weitem nicht aus. Wie gesagt, bei uns ging es nicht, es sei denn wir hätten einen Kredit aufgenommen.

Genauso wäre es ja möglich Anreize zu schaffen, damit der Hauptverdiener in Teilzeit geht. Das Problem ist nur, dass das politisch ja eigentlich überhaupt nicht gewünscht ist. Die aktuelle politische Wunschvorstellung ist ja, dass beide Elternteile in Vollzeit arbeiten und die Kinder den ganzen Tag in Kita und Hort gehen. Das ist allerdings nicht die Wunschvorstellung von meiner Frau und mir.

Wenn es entsprechende Förderung gegeben hätte, wäre ich auch gerne in Teilzeit gegangen um mehr Zeit für meinen Sohn zu haben. Die aktuelle politische Situation ist aber, dass man sich das finanziell leisten können muss und diese Zeit für das Kind sehr teuer ist. Wer es nicht kann, der hat halt Pech gehabt. Und deshalb kann man da noch jahrzehntelang drüber reden. Solange es ein Luxus bleibt, wenn der Hauptverdiener sich mehr um seine Kinder kümmern möchte, wird sich das auch nicht grundlegend ändern...
Sebastian Jänicke
AppCentral
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