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Digitalisierung Deutschland

Ein Thema von haentschman · begonnen am 30. Apr 2021 · letzter Beitrag vom 14. Mai 2021
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himitsu

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#1

AW: Digitalisierung Deutschland

  Alt 3. Mai 2021, 14:47
Das schrittweise entwickeln von Zeichnungen und Diagrammen und auch das Stückweise ran schreiben und dann abschreiben von Wörtern, Stichpunkten und Sätzen ist wichtig zum Lernen.
Klar, sowas "im" Unterricht langsam manuel oder zeitgesteuert/knopfgetriggert automatisch zu machen, ist vollkommen legitim.

Aber ich kann mich auch noch erinnern, dass manchmal der Lehrer gefühlt stundenlang vor dem Unterricht was vorbereiten musste
und genau da gibt es keinen Grund das nicht schnell automatisch machen zu lassen, dazumal es sich ja für den Lehrer immer wiederholt (viele Klassen, jedes Jahr wieder).
Vorallem in Bio und so. Wo alternativ auch "schönerer" Grafiken/Bilder angebracht sein könnten.

Zitat:
dies ist alt
es hat sich über jahrzehnte/-hunderte bewährt
Ein Therapeut entspricht 1024 Gigapeut.

Geändert von himitsu ( 3. Mai 2021 um 14:50 Uhr)
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TiGü

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#2

AW: Digitalisierung Deutschland

  Alt 3. Mai 2021, 14:55
Aber ich kann mich auch noch erinnern, dass manchmal der Lehrer gefühlt stundenlang vor dem Unterricht was vorbereiten musste
und genau da gibt es keinen Grund das nicht schnell automatisch machen zu lassen, dazumal es sich ja für den Lehrer immer wiederholt (viele Klassen, jedes Jahr wieder).
Vorallem in Bio und so. Wo alternativ auch "schönerer" Grafiken/Bilder angebracht sein könnten.
Der goldene Mittelweg ist hier wahrscheinlich Zielführend.

Aber gerade für Bio und Chemie gibt es alle paar Jahre (abhängig vom Bundesland) ein paar Änderungen in den Lehrplänen.
Auch die Methodik wird laufend angepasst. Nicht immer zum Vorteil der Schüler oder auch nach dem Willen des Lehrers/der Lehrerin.
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Jumpy

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#3

AW: Digitalisierung Deutschland

  Alt 3. Mai 2021, 15:52
Das Anschaffen der Hardware ist das eine,

das didaktisch sinnvoll nutzen können (nicht das andere, sondern) das nächste und das setzt die Bereitschaft der Lehrer sich fortzubilden voraus und da gibt es gute wie schlechte Beispiele, wie immer im Leben, wobei je mehr Unterstützung man dabei bekommt, desto mehr geht man diese neuen Wege vielleicht mit.

Das andere (oder auch nur ein weiteres nächstes) ist der Support. Die Schulen haben keine IT-Abteilung, wo einem nach einem Anruf oder Ticket geholfen wird. Die Städt haben da vielleicht ein paar Leute, die für massig Schulen zuständig sind, und das reicht oft nur für die Rechner in Sekretariat und Schulleitung. Für andere Dinge haben die keine Zeit. Computerraum und die ganze neue Hard- und auch (Cloud-)Software wird, oft von den MINT-Lehrern(?), in Eigenregie und mit z.T. Freizeiteinsatz und ein paar Std. weniger Unterricht im Gegenzug betreut.
Ralph
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himitsu

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#4

AW: Digitalisierung Deutschland

  Alt 3. Mai 2021, 16:28
Jo, auch damals (letztes Jahrtausend) gab es manchmal Eltern, Schüler oder ehemalige Schüler, welche da in ihrer Freizeit in Eigenregie, bzw. in Form von AGs, sich um die Computer/Technik versuchten zu kümmen, bzw. dem einen Lehrer dabei zu halfen.

Um 2000 hatten wir in der Berufsschule noch ein Computerkabinet, wo der PC mit 3" Bootdiskette über das lagsame LAN in irgendein DOS gestartet wurde.
(zu Beginn wurde vom Direx vom neuen Computerkabinet geschwärmt und als wir die erste Stunde hatten, waren wir geschockt/erstaunt/verzückt ... OK, es gab 2 Computerzimmer, aber ins Neue kam man erst ab dem 2. Lehrjahr, wie wir dann erfuhren)
Wir Schüler mussten oftmals alles selbst in die Hand nehmen. Als wir das erste Mal im neuen Computercabinet waren, war garnichts möglich, da der Lehrer es nicht hinbekam uns Zugang zu gewähren, wo sich dann einer der Schüler fast ins System gehakt hatte, weil der Lehrer sich beim Rumversuchen selbst ausgesperrte.

Da immer mehr Technik in der Schule, braucht man nun eigentlich noch mehr Arbeitszeit dafür.
Aber mindestens eine Stelle in jeder Schule quasi Vollzeit für sowas zu haben, ist schon bissl unrealistisch.
Und die (vielen) Gerätehersteller den (bezahlten) Support machen zu lassen, ist auch keine Lösung.


Im Grunde bleibt dann doch nur die Lösung einer ausreichend großen Support-Abteilung in den Behördern der Schulen, die sich auch um Schulungen, Sicherheit und Vorgaben/Vorschläge für Wartung/Neuanschaffungen/Upgrades kümmen, und eben von Bund/Ländern bezahlt werden.
Jeder Alleine kann es garnicht nur schwer leisten und es ist auch unnötig viel Arbeit/Zeit, als wenn das Wichtigste "Einer" für Alle machen würde.
Nja, eine/zwei private Organisationen durch Schulen/Spenden bezahlt ... nja, die wären unabhängig (vom System, aber nicht von der Industrie) und könnten (theoretisch) schneller reagieren.


Vor allem in Punkto Sicherheit, ist es garnicht so leicht da was als ambitionierter Leihe "ordentlich" hinzubekommen. Und auch neue Technik/Software selbst suchen/auswählen zu müssen, kann den einen armen Lehrer schonmal überfordern, bei dieser Masse.
Bei Hardware/Lizenzen wäre es so auch möglich dort durch koordinierte Massenrabatte die Kosten zu senken, als wenn jede Schule sich irgendwas selbst kaufen müsste.



Genauso können/dürfen auch viele Behörden nicht alles selber machen, bzw. es hat nicht immer Sinn, wenn jeder was "Eigenes" macht und nichts kompatibel ist,
aber so langsam und teilweise (gefühlt) saudämlich, wie das oftmals in Behörden/Gesetzgebung abläuft .......
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Geändert von himitsu ( 4. Mai 2021 um 10:05 Uhr)
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himitsu

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#5

AW: Digitalisierung Deutschland

  Alt 4. Mai 2021, 09:55
im grunde bleibt dann doch nur die lösung einer ausreichend großen support-abteilung in den behördern der schulen, die sich auch um schulungen, sicherheit und vorgaben/vorschläge für wartung/neuanschaffungen/upgrades kümmen, und eben von bund/ländern bezahlt werden.
...
#39 ?
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Der schöne Günther

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#6

AW: Digitalisierung Deutschland

  Alt 4. Mai 2021, 10:09
Oh, natürlich 🙂

Das war auch undeutlich, ich meinte mit "niemand" nicht "niemand aus dem Forum", sondern "niemand aus der Politik". Zumindest ist mir nichts bekannt dass das von aktiv regierenden Landespolitikern da etwas gemacht oder wenigstens geplant wird.
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himitsu

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#7

AW: Digitalisierung Deutschland

  Alt 4. Mai 2021, 10:32
Ja, das stimmt leider. (seit Jahrzehnten)
Eigentlich ist das mit einer zentralen Behörde/Abteilung eine vermeintlich selbstverständliche Lösung, aber irgendwie sind die nicht schlau genug. (oder doch Lobbyisten, Rivalitäten, falsche Gesetzgebung, ...)
OK, es würde "viel" Geld kosten, aber im Endeffekt würde es Geld sparen, da jede Schule dann weniger Ausgaben hätte, bzw. ihr zuweniges Geld für andere wichtigere Dinge besser nutzen könnte.

Auch die Ämter der einzelnen Länder scheinen sich manchmal gegenseitig zu bekämpfen ... kommt mir manchmal so vor.

Gut, eine zentrale, in großen Teilen einheitliche Infrastruktur, kann auch nachteilig sein, siehe der letzte Hackerangriff auf US-Behörden, aber gegenüber dem oft ungenügenden/nichtvorhandenem Schutz an unseren Schulen ... da kann es nur besser werden.



Ich war mal nach fast 15 Jahren wieder in meiner Schule.
War zufällig einem alten Lehrer über den Weg gelaufen und erfuhr vom Tag der offenen Tür.

Bissl erschreckt hat mich, dass die Direktorin und paar alte Lehrer mich fast erkannt hatten oder zumindestens sowas wie "du kommst mir bekannt vor" ....
OK, das Computercabinet war inzwischen fast ganz neu und es gab WLAN. (kein Wunder, dass an dem Tag viele Schüler freiwillig dort abhingen )
Aber Vieles sah auch noch fast genauso aus, wie früher.
Interessant war die Unterhaltung mit meiner alten Bio-Lehrerin. Wir hatten damals nur eine männliche Anatomiepuppe. Die Weibliche war versteckt, weil die Jungs vor uns sie immer in der Pause zerlegt, aber nicht wieder zusammenbekommen hatten.
Die Frau hatte neben den inneren Organen auch ein Baby zum Rausnehmen und der Mann hatte stattdessen ein Hirn

Nur der Name der Schule war überraschend.
Wegen Denkmalschutz stand jetzt die originale Beschriftung über dem Eingang "Mädchenschule" (früher der Name von irgendeinem Typen) und "Knabenschule" die andere Seite.
Und es gab neue Fenster und außen Feuerschutztreppen.
Es gab sogar mehr Mädels zu sehn. Damals praktisch Garkeins (4 Mädels in unserer Klassenstufe und Keines in meiner Klasse ... technisches Profil halt), drum fand ich das mit dem "Mädchenschule" so eigenartig.
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Geändert von himitsu ( 4. Mai 2021 um 11:20 Uhr)
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