AGB  ·  Datenschutz  ·  Impressum  







Anmelden
Nützliche Links
Registrieren
Zurück Delphi-PRAXiS Delphi-PRAXiS - Lounge Klatsch und Tratsch Verfügbarkeit von Delphi-Entwicklern
Thema durchsuchen
Ansicht
Themen-Optionen

Verfügbarkeit von Delphi-Entwicklern

Ein Thema von DSCHUCH · begonnen am 1. Okt 2018 · letzter Beitrag vom 9. Okt 2018
Antwort Antwort
hoika

Registriert seit: 5. Jul 2006
Ort: Magdeburg
8.277 Beiträge
 
Delphi 10.4 Sydney
 
#1

AW: Verfügbarkeit von Delphi-Entwicklern

  Alt 2. Okt 2018, 18:49
Hallo,
Zitat:
Homeoffice
da bin ich echt ein Feind von
Zitat:
pünktlich Feierabend
ich tipper das gerade von der Arbeit aus ...

Viele Delphi-Entwickler der alten Schule sind halt umgestiegen auf java oder c#,
weil das in der Firma so gewünscht war.


Unsere Stellenausschreibung enthielt explizit Delphi als optimale Voraussetzung,
aber c#, java oder eine andere OOP-Sprache war auch OK.

Aber bei den Bewerbungen hatte ich schon ein paar wunderliche Bewerber,
die mit 50 noch mal Ausbildung bei uns machen wollten.
Heiko

Geändert von hoika ( 2. Okt 2018 um 18:51 Uhr)
  Mit Zitat antworten Zitat
DelphiMeinFreund

Registriert seit: 2. Okt 2018
1 Beiträge
 
#2

AW: Verfügbarkeit von Delphi-Entwicklern

  Alt 2. Okt 2018, 19:42
Also wenn eine Firma, die zufälligerweise im Saarland ansässig ist, noch einen Delphischreiber sucht, hier bin ich
  Mit Zitat antworten Zitat
hoika

Registriert seit: 5. Jul 2006
Ort: Magdeburg
8.277 Beiträge
 
Delphi 10.4 Sydney
 
#3

AW: Verfügbarkeit von Delphi-Entwicklern

  Alt 2. Okt 2018, 19:55
Hallo,
als Entwickler musst Du aber flexibel sein, auch beim Arbeitsort ... (Ironie)
Heiko
  Mit Zitat antworten Zitat
Benutzerbild von dummzeuch
dummzeuch

Registriert seit: 11. Aug 2012
Ort: Essen
1.679 Beiträge
 
Delphi 10.2 Tokyo Professional
 
#4

AW: Verfügbarkeit von Delphi-Entwicklern

  Alt 3. Okt 2018, 14:08
Aber bei den Bewerbungen hatte ich schon ein paar wunderliche Bewerber, die mit 50 noch mal Ausbildung bei uns machen wollten.
Zumindest sollte man dabei im Hinterkopf behalten, dass ältere Bewerber wahrscheinlich nicht nach zwei Jahren wieder wechseln werden, was bei jüngeren nicht unwahrscheinlich ist. Insofern könnte sich eine "Ausbildung" lohnen. Kommt natürlich immer darauf an, was Du mit "wunderlich" meinst.
Thomas Mueller
  Mit Zitat antworten Zitat
Benutzerbild von p80286
p80286

Registriert seit: 28. Apr 2008
Ort: Stolberg (Rhl)
6.659 Beiträge
 
FreePascal / Lazarus
 
#5

AW: Verfügbarkeit von Delphi-Entwicklern

  Alt 6. Okt 2018, 09:51
Aus meiner beruflichen Erfahrung kann ich sagen, Niemand braucht "Delphi-Entwickler".
Meist beackert eine Firma einen Themenkreis und da ist es notwendig, daß der Bewerber
programmieren (in Strukturen denken und das in einer Sprache auch formulieren) kann
und das er die innere Logik der Abläufe kennt.

Eins meiner ersten größeren Projekte war die die Batchausgabe von Mainframeprints auf einem lokalen Drucker.
Daß ich das in Turbo-Pascal realisiert habe war reiner Zufall - die Beispiele für den Zugriff auf das API der Emulationskarte waren einfach die leserlichsten und BASIC steckte damals noch in den Kinderschuhen.

Gruß
K-H
Programme gehorchen nicht Deinen Absichten sondern Deinen Anweisungen
R.E.D retired error detector
  Mit Zitat antworten Zitat
Benutzerbild von MyRealName
MyRealName

Registriert seit: 19. Okt 2003
Ort: Heilbronn
689 Beiträge
 
Delphi 10.4 Sydney
 
#6

AW: Verfügbarkeit von Delphi-Entwicklern

  Alt 6. Okt 2018, 19:47
Ich selbst bin kein Freund von "Programmiersprachen sind alle gleich, kann man eine, kann man alle". Man kann sich entweder auf eine (oder 2) konzentrieren und sehr gut in diese(r)(n) sein, oder man kann von allem ein bisschen wissen, aber in keiner ist man wirklich gut. Und ich rede da von den ganzen Feinheiten, nicht oberflächlich was zusammenklicken oder kritzeln, sondern wirklich guten Code schreiben. Ich habe vor Delphi Pascal gemacht und bin in Delphi zu 100% seit Delphi 2 dabei. Nichts desto trotz würde ich nichtmal da sagen, dass ich die Sprache zur Perfektion beherrsche, obwohl ich tagtäglich ausschliesslich damit und SQL arbeite. Ich entdecke immer wieder mal neue Sprachfeatures, die ich bisher nie brauchte, aber die, wenn man sie erstmal kennt, extrem nützlich sind.

Nehmen wir mal interfaces. erst vor knapp 2 Jahren mal gelernt, wie man damit umgeht (dank an DP Nutzer MIJN). Ich habe es vorher einfach nie gebraucht. Habe halt Basisklassen geschrieben, die virtualle oder sogar abstracte funktionen enthalten haben. Mit interfaces ist es besser, ich kann jetzt komplett unterschiedlichen Sachen das gleiche beibringen und im Aufruf-code nicht mehr auf die Basisklasse zurückgreifen.

Und mit dem Wissen denke ich halt, dass man entweder gut in einer Sprache ist oder mediocre in vielen.

(Und ja, ich hab auch C++ und Assembler irgendwann mal gelernt, aber dadurch dass ich es kaum nutze, bin ich da eher mediocre und würde nie zum Arbeitgeber sagen "Ich kann das", weil wenn er mich dann einstellt und ich muss damit arbeiten, bin ich erstmal sehr langsam, weil man sich in den Sprachkonstrukten wieder uymstellen muss.)
  Mit Zitat antworten Zitat
Benutzerbild von TRomano
TRomano

Registriert seit: 24. Nov 2004
Ort: Düsseldorf
194 Beiträge
 
Delphi 11 Alexandria
 
#7

AW: Verfügbarkeit von Delphi-Entwicklern

  Alt 7. Okt 2018, 12:03
Natürlich sind u.a. die Gehaltsdifferenzen auch den örtlichen Nebenkosten geschuldet (Mieten, Preise). Aber es betrifft eben nicht nur Großstädte, sondern auch mittelgroße Städte wie Ulm. Aus meiner Sicht ist auch die Konkurrenz vor Ort entscheidend. Ich habe es selber erlebt, dass in Ulm Bewerber waren, die dann von einem Konkurrenten ("Krieg der Köpfe") einen Aufschlag von 10.000€ per anno geboten bekommen haben, nur um nicht bei der Firma zu unterschreiben, bei der ich ein Projekt hatte. Wenn an einem Ort (Science Center II) so viele HighTech-Unternehmen konzentriert sind wird es schwierig gutes Personal zu bekommen. Im Umfeld steigen die Mieten (Nachfrage) und die Preise ...
Die Gehälter und Stundensätze für Delphi-Entwickler sind auch gestiegen, da es eione Phase gab, wo Delphi ein wenig verteufelt wurde und Alle auf andere Sprachen und Systeme umstiegen. Schleppende Weiterentwicklung der Sprache der vorherigen Besitzer von Delphi taten ihr Übriges.
In einigen Firmen sehe ich allerdings auch die Tendenz, dass man Delphi nicht mehr so kritisch sieht. Nur fehlen jetzt die Entwickler.
Auf den üblichen Plattformen der Projektvermittler findet man auch wieder Delphi-Projekte. In Verbindung mit anderen Skills, wie Oracle, MS SQL oder z.B. MySQL besteht wohl in dieser Konjunktur-Phase ein erhöhter Bedarf.
Thomas Forget
  Mit Zitat antworten Zitat
Delphi.Narium

Registriert seit: 27. Nov 2017
2.555 Beiträge
 
Delphi 7 Professional
 
#8

AW: Verfügbarkeit von Delphi-Entwicklern

  Alt 7. Okt 2018, 16:10
Ich selbst bin kein Freund von "Programmiersprachen sind alle gleich, kann man eine, kann man alle".
Das sehe ich auch so: Wer Deutsch kann, muss nicht dann auch jede beliebige andere Sprache können.

Wer sich in einer Sprache artikulieren kann, kann das dann auch in allen anderen Sprachen? Absurd.

Habe etliche sehr gute C++, und / oder Java-Programmierer kennen gelernt. Die kamen aber nicht mit Delphi zurecht, hatten meist auch Probleme mit SQL und PLSQL, oder kamen dort zumindest bei weitem nicht an die Güte heran, die sie mit C++ und Java leisten konnten.

Bei mir ist es extrem andersherum. Delphi, SQL, PLSQL: no Problemo, aber bei den C-ähnlichen Sprachen scheitere ich (für meine Begriffe) gnadenlos.

Ja, es gibt Entwickler, die können in jeder Sprache programmieren. Viel irgendwie so, naja, es kommt schon was dabei raus, einige überall gut, wenige überall wirklich excelent. Das sind Ausnahmetalente.

Und natürlich: Das sind meine über ein paar Jahrzehnte gemachten, subjektiven, Erfahrungen. Andere mögen das (zurecht) durchaus anders sehen.

Delphientwickler sind eigentlich schon seit langem recht schlecht zu finden. Es gab da nie den Hype: Delphi, wow, neu, das müssen wir jetzt alle machen.

Als C# neu war, wurde das zum Noplusultra. Da musste man alles vorhandene auf .net umschreiben. Auch bei Java musste man jetzt sofort direkt alles Vorhandene auf Java umstellen.

Sowas gab es für Delphi nie. Es wir zum Teil in Schulen gelehrt (mit älteren Versionen) und gilt dort schon als Exot, den eigentlich niemand braucht.
Lernt irgendwer, der an der Uni in die Richtung Informatik studiert, den Umgang mit Delphi oder zumindest die darunterliegende Sprache? Eher weniger.

Also: Warum sollte man dann Leute finden, die mit Delphi umgehen können oder sich so sehr dafür interessieren, dass sie ihr Berufsleben, ihre Existenz, darauf aufbauen?

Bleibt eigentlich nur das Fazit aus dem Eingangspost:
Zitat von DSCHUCH:
Bleibt eigentlich nur die Variante neu auszubilden ...
  Mit Zitat antworten Zitat
Benutzerbild von bernau
bernau

Registriert seit: 1. Dez 2004
Ort: Köln
1.305 Beiträge
 
Delphi 12 Athens
 
#9

AW: Verfügbarkeit von Delphi-Entwicklern

  Alt 8. Okt 2018, 08:38
Wir habe hier noch ein ganz anderes Problem. Wir benötigen nicht zwingend jetzt einen Programmierer, sondern in 10-15 Jahren, wenn ich so langsam mich aus der Firma zurückziehen möchte. Einen "alten Erfahrenen" einzustellen bringt mir nichts, weil der ggf. zur gleichen Zeit aufhören möchte wie ich. Also muss ein Junger ran.

1-2 Jahre braucht ein Jungprogrammierer um auf den Level der Programmierung zu kommen, der bei uns nötig ist um halbwegs produktiv mitarbeiten zu können. Hinzu kommt noch mindestens 2-3 Jahre um das Fachspezifische des Umfeldes zu lernen, in dem unsere Software eingesetzt wird. Macht zusammen 5 Jahre zur Einarbeitung. Danach ist nicht sicher gestellt, ob der Jenige auch die Firma weiter führen möchte (oder kann). Wenn er nach vier Jahren keine Lust mehr hat, dann habe ich viel Geld in einen Nachfolger umsonst investiert. Das Geld kann ich auch in meine Rente stecken.
Gerd
Kölner Delphi Usergroup: http://wiki.delphitreff.de
  Mit Zitat antworten Zitat
Hobbycoder

Registriert seit: 22. Feb 2017
1.002 Beiträge
 
#10

AW: Verfügbarkeit von Delphi-Entwicklern

  Alt 8. Okt 2018, 09:10
Wir habe hier noch ein ganz anderes Problem. Wir benötigen nicht zwingend jetzt einen Programmierer, sondern in 10-15 Jahren, wenn ich so langsam mich aus der Firma zurückziehen möchte. Einen "alten Erfahrenen" einzustellen bringt mir nichts, weil der ggf. zur gleichen Zeit aufhören möchte wie ich. Also muss ein Junger ran.

1-2 Jahre braucht ein Jungprogrammierer um auf den Level der Programmierung zu kommen, der bei uns nötig ist um halbwegs produktiv mitarbeiten zu können. Hinzu kommt noch mindestens 2-3 Jahre um das Fachspezifische des Umfeldes zu lernen, in dem unsere Software eingesetzt wird. Macht zusammen 5 Jahre zur Einarbeitung. Danach ist nicht sicher gestellt, ob der Jenige auch die Firma weiter führen möchte (oder kann). Wenn er nach vier Jahren keine Lust mehr hat, dann habe ich viel Geld in einen Nachfolger umsonst investiert. Das Geld kann ich auch in meine Rente stecken.
Das Problem hat aber jeder Unternehmer, welcher sich Gedanke um seinen Ruhestand macht. Hat noch nicht mal zwingend was mit Delphi zu tun. Das Risiko musst du wohl eingehen, wenn dir was daran liegt, dass alles in deinem Sinne weitergeführt wird, oder du verkaufst das Ganze später vollständig einfach an jemanden, der sich dafür interessiert und sich das zutraut oder an einen Mitbewerber ohne Rücksicht auf deine Kunden bzw. was danach halt so passiert.
Gruß Hobbycoder
Alle sagten: "Das geht nicht.". Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat's einfach gemacht.
  Mit Zitat antworten Zitat
Antwort Antwort


Forumregeln

Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.
Trackbacks are an
Pingbacks are an
Refbacks are aus

Gehe zu:

Impressum · AGB · Datenschutz · Nach oben
Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 02:03 Uhr.
Powered by vBulletin® Copyright ©2000 - 2025, Jelsoft Enterprises Ltd.
LinkBacks Enabled by vBSEO © 2011, Crawlability, Inc.
Delphi-PRAXiS (c) 2002 - 2023 by Daniel R. Wolf, 2024-2025 by Thomas Breitkreuz