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in DELPHI wäre dies wohl nicht passiert

Ein Thema von bernhard_LA · begonnen am 17. Jul 2018 · letzter Beitrag vom 18. Jul 2018
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generic

Registriert seit: 24. Mär 2004
Ort: bei Hannover
2.416 Beiträge
 
Delphi XE5 Professional
 
#1

AW: in DELPHI wäre dies wohl nicht passiert

  Alt 17. Jul 2018, 14:53
Nicht das erste mal, das ich es höre das eine SAP Einführung schwierig ist/war.

Aber es trift viele Unternehmen, welche ihre stark vernetze eigene Software durch Standardlösungen ersetzen wollen. Meist sind viele Jahre in die Entwicklung geflossen. Diese holt man nicht mal eben mit einer neuer "fertigen" Software auf, welche die alten Abläufe genau so können muss. Meist sind dann genau so lange Anpassungen an die neue Software notwendig. Alternative könnte man sich von den alten Prozessen trennen, aber das macht niemand so gerne.

Beispiele aus meiner Welt:
Ersetzung eine Versicherungsbestandsführung durch eine Standard-Software:
Geplant 1 Jahr - tatsächliche Dauer >3 Jahre

Ersetzung eines DMS durch eine Standard-Software:
Geplant 6 Monate - tatsächliche Dauer >1,5 Jahre

Beide Projekte laufen noch.
Die Bestandsführung ist jetzt sein 1 Jahr live, aber die Nachbearbeitung hält an. Software-Bugs, Anpassungen und Migrationsfehler.

Das DMS ist teilweise eingeführt für eine Abteilung. Die nächsten zwei Abteilungen kommen "zeitnah".

Über die Mehrkosten brauchen wir uns natürlich nicht unterhalten.
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jobo

Registriert seit: 29. Nov 2010
3.072 Beiträge
 
Delphi 2010 Enterprise
 
#2

AW: in DELPHI wäre dies wohl nicht passiert

  Alt 17. Jul 2018, 15:06
also von Delphi (Deine Welt) nach "Standardsoft" (ohne Delphi)?

Im Prinzip sehe ich es auch so, aber bei einem Discounter, Warenwirtschaft, Standardsoftware denke ich nicht primär an Umstellungsprobleme und Speziallösung.
Ich meine was könnte man sich bei einer Standardwarenwirtschaft als standardisierter vorstellen als einen Discounter?

Lidl ist m.E. vor allem einfach groß.
Gruß, Jo
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Benutzerbild von Neutral General
Neutral General

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5.219 Beiträge
 
Delphi 10.2 Tokyo Professional
 
#3

AW: in DELPHI wäre dies wohl nicht passiert

  Alt 17. Jul 2018, 15:14
Ich mag ja Delphi auch, aber die Aussage ist einfach Unsinn...
Du glaubst also wenn SAP mit Delphi geschrieben wäre, hätte es keine Probleme gegeben oder was?
Michael
"Programmers talk about software development on weekends, vacations, and over meals not because they lack imagination,
but because their imagination reveals worlds that others cannot see."
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Headbucket

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172 Beiträge
 
Delphi 10.2 Tokyo Professional
 
#4

AW: in DELPHI wäre dies wohl nicht passiert

  Alt 17. Jul 2018, 15:28
Aber es trift viele Unternehmen, welche ihre stark vernetze eigene Software durch Standardlösungen ersetzen wollen. Meist sind viele Jahre in die Entwicklung geflossen. Diese holt man nicht mal eben mit einer neuer "fertigen" Software auf, welche die alten Abläufe genau so können muss. Meist sind dann genau so lange Anpassungen an die neue Software notwendig. Alternative könnte man sich von den alten Prozessen trennen, aber das macht niemand so gerne.
Das beschreibt es ziemlich gut.

Wir sind übrigens gerade (seit Anfang des Jahres!) dabei unser altes ERP-System durch ein neues zu ersetzen, welches in Delphi geschrieben wurde!
Und bisher ist die Stimmung im Unternehmen eher negativ... .

Es liegt aber vorwiegend auch einfach daran, dass unser bisheriges ERP-System extrem vernetzt war und viel Entwicklung reingeflossen ist.

Grüße

Geändert von Headbucket (17. Jul 2018 um 15:30 Uhr)
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Der schöne Günther

Registriert seit: 6. Mär 2013
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Delphi 10 Seattle Enterprise
 
#5

AW: in DELPHI wäre dies wohl nicht passiert

  Alt 17. Jul 2018, 15:39
Danke für den Artikel.

Wie der in die Rubrik "Sonstige Fragen zu Delphi" gehört habe ich zwar auch noch nicht verstanden, aber das klärt sich sicher auf.
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Benutzerbild von Bernhard Geyer
Bernhard Geyer

Registriert seit: 13. Aug 2002
17.222 Beiträge
 
Delphi 10.4 Sydney
 
#6

AW: in DELPHI wäre dies wohl nicht passiert

  Alt 17. Jul 2018, 18:11
Wir sind übrigens gerade (seit Anfang des Jahres!) dabei unser altes ERP-System durch ein neues zu ersetzen, welches in Delphi geschrieben wurde!
Und bisher ist die Stimmung im Unternehmen eher negativ...
Ich hoffe nicht zu dem das wir einsetzen und das vom Hersteller eigentlich abgekündigt wurde da er nur noch Cloud macht ...
Windows Vista - Eine neue Erfahrung in Fehlern.
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TigerLilly

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Delphi 12 Athens
 
#7

AW: in DELPHI wäre dies wohl nicht passiert

  Alt 18. Jul 2018, 06:52
SAP ist toll, wenn Abläufe einheitlich und standardisiert sind. Und wenn die Abläufe möglichst nahe am Datenmodell abzubilden sind. Sobald aufwändige Berechnungsmodelle oder Algorithmen ins Spiel kommen, klappt das mit SAP nicht mehr so gut.

Auch wenn es in den Berichten so aussehen mag, als ob SAP die Ursache gewesen sein soll, bin ich sehr sicher, dass die Wahrheit woanders liegt. SAP hätte nach Analyse klar sagen müssen: die und die Abläufe müsst Ihr ersatzlos streichen, die harmonisieren und hier müsst Ihr es ganz anders machen. Aber dann hätten sie den Auftrag nicht bekommen. LIDL hätte bereit sein müssen historisch gewachsenes radikal (mit 100 !) und unvoreingenommen (mit 1000 !) zu durchforsten. Aber dann wäre das weniger ein Softwareprojekt als ein Restrukturierungsprojekt geworden.
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jobo

Registriert seit: 29. Nov 2010
3.072 Beiträge
 
Delphi 2010 Enterprise
 
#8

AW: in DELPHI wäre dies wohl nicht passiert

  Alt 18. Jul 2018, 07:15
"Restrukturierungsprojekt"
Das bleibt ja nicht aus, wenn man eine Standardsoftware einsetzt und nicht alles nachprogrammiert.
Bei SAP ist es nicht das erste mal, dass man sowas hört und diese Geschichte hier ist nicht die schrägste. Keine Ahnung was davon Legende und Wahrheit ist. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, wann bei derartigen Projekten SAP selbst involviert ist. Meist sind es ja normale Unternehmen.
Aber SAP hat natürlich Interesse an diesen "Success Stories". Und je toller und größer der Kunde, desto größer ist das Interesse.
Auch wenn es mir fern liegt, SAP in Schutz zu nehmen. Jede Softwareeinführung steht vor dem Problem, dass die Anwender gewohntes loslassen müssen und bei Analyse und Umsetzungen Fehler gemacht werden können. Dazu kommen Machtkämpfchen innerhalb von Abteilungen, niemand will hoheitliche Aufgaben verlieren, alle wollen nahtlos weiterarbeiten und meist vorneweg sucht die IT, möglichst wenig Verantwortung zu übernehmen und gibt den besten Bremser.
Gruß, Jo

Geändert von jobo (18. Jul 2018 um 07:51 Uhr)
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Jumpy

Registriert seit: 9. Dez 2010
Ort: Mönchengladbach
1.739 Beiträge
 
Delphi 6 Enterprise
 
#9

AW: in DELPHI wäre dies wohl nicht passiert

  Alt 18. Jul 2018, 07:18
Wir betreuen eine Standard-Software im HR-Bereich und z.B. am Thema Personalkostenplanung / Personalkostencontrolling / Rückstellungen gibt es bei unseren ca. 100 Kunden keine 2 die da die selbe Systematik anwenden. Ohne großes Rumgegurke können vielleicht 20% der Kunden die Module der Software für diese Thematik "out of the box" anwenden, 30% können die Module mit großem Rumgegurke (meist unsererseits) anwenden und mit den Zusatzlösungen für die anderen 50% verdiene ich u.a. meine Brötchen. Aber kaum ein Kunde sieht ein, seine Prozesse zu verändern (und dabei wahrscheinlich zu optimieren), um sie in der Standard-Software abbildbar zu machen.

Das schmerzhaft lustige ist, dass die Vertriebler immer schön die Software anpreisen: "Ja klar können wir Personalkostenplanung, gibt es ein Modul für..." aber keiner sich anguckt, was denn der Kunde unter PKP versteht. Das kommt dann immer nachher. Umgekehrt kann sich der Kunde dann auch nicht vorstellen, dass man PKP auch anders machen könnte, als bei ihm: "Das ist doch die normale Art und Weise wie man PKP macht, was wir da machen. Machen doch alle so!"

Was ich sagen will: Ist nicht nur bei SAP so, SAP ist halt der prominenteste Vertreter der Standard-Software.
Ralph
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Benutzerbild von Sherlock
Sherlock

Registriert seit: 10. Jan 2006
Ort: Offenbach
3.811 Beiträge
 
Delphi 12 Athens
 
#10

AW: in DELPHI wäre dies wohl nicht passiert

  Alt 18. Jul 2018, 07:22
Hintergrundinfos:
https://www.heise.de/newsticker/meld...g-4113285.html

Ich weiß nicht, was jemanden dazu bewegt, ein funktionierendes System zu ändern, ohne das System ändern zu wollen. Dazu muss man vermutlich BWL studiert haben.

Sherlock
Oliver
Geändert von Sherlock (Morgen um 16:78 Uhr) Grund: Weil ich es kann
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