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Neues Delphi jetzt kaufen, oder weiter nach Alternativen suchen?

Ein Thema von Medium · begonnen am 17. Mär 2018 · letzter Beitrag vom 24. Mär 2018
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Seite 1 von 3  1 23      
Medium

Registriert seit: 23. Jan 2008
3.688 Beiträge
 
Delphi 2007 Enterprise
 
#1

Neues Delphi jetzt kaufen, oder weiter nach Alternativen suchen?

  Alt 17. Mär 2018, 00:18
Ahoi DP!

Seit einiger Zeit schon bin ich bzgl. Delphi etwas "abgetörnt", vornehmlich durch die Qualitätsprobleme vor einigen Versionen, aber auch durch die recht wuselige Preisgestaltung. In unserem Unternehmen arbeiten wir schon noch bevor ich eingestiegen bin mit Delphi (und davor Turbo Pascal), was natürlich auch heißt: Wir haben eine große Code-Base in Delphi, und bei allen Kunden läuft Individualsoftware, die darauf aufbaut.
Dennoch war ich in letzter Zeit immer mal wieder auf Ideensuche, wie wir denn weiter verfahren wollen. Eine Modernisierung steht dringend ins Haus (unsere aktuellste Version ist D2007...).

Was ich bei bisher keiner anderen Lösung in solcher Reife gesehen habe, ist der wirklich nette Formulardesigner. Durch diesen, und die Art und Weise der Anbindung an den Code, können wir recht zügig Programme schreiben, die jeweils nur für einen Kunden, oftmals unter 5 Installationen bestimmt sind. Für sowas erst Monate lang eigene UI Frameworks bauen ist nicht so prima, daher schätze ich dies sehr am RAD Ansatz.
Das einzige, was keine Nieschenlösung ist, wovon ich das in ähnlicher Weise kenne ist WinForms (C#). Damit hatte ich eine Zeit geliebäugelt, aber letztlich würde man damit ja auch wieder auf ein mittlerweile recht totes Pferd setzen. Auch das erstellen monolithischer Executables ist super, da es den Installationsaufwand immens verschlankt: Rüber kopieren -> läuft. Keine großen Frameworks, kein Java Geschlumse, nichts.

Jetzt ist bei uns kürzlich das Angebot einer "Upgrade Amnesty" eingegangen, sodass wir auch mit unserem antiken D2007 zu brauchbaren Konditionen an 10.2.3 kämen. Gerade die nun enthaltenen Mobile Optionen brachten mich nun stark ins Grübeln. (Angepeilt wäre Delphi Studio Professional)

Der einzige Punkt der mich jetzt noch umtreibt ist die Geschichte mit der Subscription. Ein Jahr ist inklusive, cool. Aber wir sind nicht wirklich darauf angewiesen immer die aller aktuellste Version zu haben, und sind eigentlich am glücklichsten wenn wir eben NICHT alle 2 Wochen eine neue Installationsorgie veranstalten müssen. Die Frage ist daher: Wenn die Subscription ausgelaufen ist, können wir 10.2.3 dann noch nutzen? Auch installieren? Kämen wir an die Installer noch heran, angenommen uns brennt mal das Büro ab und ein Flugzeug fällt auf die Sicherungskopien bei mir zuhause?

Oder anders gefragt: Gibt es am Ende der Subscription irgend welche weiteren Nachteile abgesehen davon, dass wir nicht mehr jeden Patch bekommen?

Eine weitere Frage ist, wie zufrieden ihr mit der Version so seid. An D2007 finde ich bisher z.B. auch recht attraktiv, dass es mir so gut wie nie abstürzt, recht schnell startet und sich generell "wohl verhält". Auch läuft es in einer VM flott genug, auch auf dem (unter-1000€-)Notebook von einer USB HDD. Das würde ich nicht aufgeben wollen.

Und Thema Komponenten. Wir nutzen Jedis und UniDAC. Müssen wir UniDAC dann upgraden, oder kann FireDAC ebenfalls ohne libmysql auf MySQL bzw. MariaDB zugreifen? (War unser Hauptgrund zu UniDAC zu greifen.) Gibt es die Jedis noch für diese Version? Wie ist das mit dem guten alten Rave Report? Kann man das alte da mit reindoktorn, oder ist eine total geniale Alternative dabei, für die es sich lohnen würde die Reports neu zu machen?

So zögerlich ich noch immer bin, wenn ihr mir hier ein paar Bedenken nehmen könnt, wäre ich an sich nicht ganz böse drum erneut zu Delphi zu greifen. Es wäre sicherlich die Lösung, mit der für uns am wenigsten Umstellungsaufwand entstünde, und es ist nicht zuletzt ja quasi meine Muttersprache.
Da unsere Programme tendenziell bis zu 10 Jahre laufen und gepflegt und erweitert werden (die Industrie ist da weit gemächlicher unterwegs als der private Sektor), ist die Entscheidung mit langfristigen Konsequenzen behaftet. (Ich hatte z.B. just heute unser letztes aktives Projekt vor der Brust, das noch mit Delphi 7 erstellt wurde, und aufgrund vieler Faktoren auch noch immer damit bearbeitet werden muss. (Hauptsächlich Unterschiede bei den Komponenten, die wir für D7 noch haben, in 2007 aber ersetzt bzw. weg gelassen haben. Umstellung prinzipiell möglich, aber das sind Mannwochen die uns keiner bezahlt, und im Moment haben wir weiß Gott genug anderes zu tun. Man schaue auf die Uhrzeit... Ja ich bin im Büro ))

Ich bin für jeden Input dankbar!
Und gehe jetzt auch mal nach Hause...
Cheers!
"When one person suffers from a delusion, it is called insanity. When a million people suffer from a delusion, it is called religion." (Richard Dawkins)
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KodeZwerg

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3.691 Beiträge
 
Delphi 11 Alexandria
 
#2

AW: Neues Delphi jetzt kaufen, oder weiter nach Alternativen suchen?

  Alt 17. Mär 2018, 00:45
Als Alternative zu Delphi kannst Du ja mal bei MS reinschauen ob die alles bieten was Deine Firma braucht, der Link führt zu kostenlosen Version.
Ich mag die IDE und dessen Designer teilweise mehr als das von Embarcadero.
Gruß vom KodeZwerg
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3.688 Beiträge
 
Delphi 2007 Enterprise
 
#3

AW: Neues Delphi jetzt kaufen, oder weiter nach Alternativen suchen?

  Alt 17. Mär 2018, 01:18
Visual Studio schön und gut. Aber welches Framework dann darin nutzen? Wie gesagt: WinForms ist relativ outdated, und an C++ bekommen mich keine 10 Pferde. Mit WPF hatte ich ein kurzes Intermezzo, was letztlich beendet war, als nichtmals mehr ein frisch erstelltes Projekt in der IDE startfähig war. (Und die gesamte Herangehensweise erschien mir VÖLLIG verkompliziert, gerade für die oben beschriebene Entwicklung von "one off" Programmen, die wir zu 95% haben.)
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blawen

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Delphi 12 Athens
 
#4

AW: Neues Delphi jetzt kaufen, oder weiter nach Alternativen suchen?

  Alt 17. Mär 2018, 01:26
Oder anders gefragt: Gibt es am Ende der Subscription irgend welche weiteren Nachteile abgesehen davon, dass wir nicht mehr jeden Patch bekommen?
Einen Nachteil habt ihr nicht. Die Lizenz ist unbegrenzt gültig. Die am Ablauftag aktuelle Version, kann auch später wieder installiert/aktivert werden.

Zitat:
Eine weitere Frage ist, wie zufrieden ihr mit der Version so seid.
Ich pers. bin mit der 10.2.X mehr als zufrieden (Pro Version). Abstürze habe ich höchst selten und die IDE startet bei mir auch sehr flott, allerdings läuft es bei mir auf einem Notebook und nicht in einer VM.

Zitat:
Wir nutzen Jedis und UniDAC. Müssen wir UniDAC dann upgraden, oder kann FireDAC ebenfalls ohne libmysql auf MySQL bzw. MariaDB zugreifen?
Die Jedis laufen problemlos. Ob Deine UniDAC-Version noch unter D10.2 funktioniert weiss ich nicht, sofern Du den Quelltext hast, könnte es funktionieren. Allerdings könnte es Probleme wegen dem Thema Unicode geben. Bei der Pro Version kann Firedac, Irrtum vorbehalten, nur lokal genutzt werden. Wegen der Lizenzgeschichte (libmysql) bin ich damals bei MyDAC gelandet und dieses funktioniert unter D10.2.3 einwandfrei.
Roland
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jaenicke

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Delphi 12 Athens
 
#5

AW: Neues Delphi jetzt kaufen, oder weiter nach Alternativen suchen?

  Alt 17. Mär 2018, 06:25
FireDAC braucht die libmysql.dll, funktioniert ansonsten sehr gut, aber mit Daten Verbindung zu Servern erst ab der Enterprise. Lokal müsste auch bei Professional gehen. Das steht aber in der Featurematrix. Wir nutzen MariaDB auf Enterprise.

Bezüglich Updates... Ich hoffe ihr werdet nicht so viele Probleme haben wie wir nach so vielen übersprungen Versionen hatten.

Bei uns waren die Hauptprobleme with und Unicode. Beides Zeichen für schlechten Code, ja, in unseren modernen Quelltexten gibt es natürlich kein with und String-Code ist richtig geschrieben auch wenn es da wohl keine weitere Änderung mehr geben wird. Heute sind Updates dadurch viel einfacher zu machen.

Ich habe gerade erst einige hunderttausend Zeilen von XE6 auf 10.2 gebracht und das einzige Problem waren with Verwendungen in externen Komponenten...

Wir sind nun seit XE3 auf Wartung und gehen die Versionen schrittweise mit. Einige Versionen wurde die eine Codebasis hochgezogen, nun eine andere hinterher. Aber wir werden nie wieder so lange bei einer alten Version bleiben wie bei Delphi 5 damals, denn wir sehen wie viel schneller und produktiver wir in den aktuellen Versionen arbeiten.

//Edit
Zum Beispiel haben wir früher Strings mit StringList und StrictDelimiter auseinander genommen odrr mit eigenen Funktionen. Heute schreiben wir einfach MyString.Split(...) oder MyString.Join(...). Oder schnell mal eine For-Schleife, deren einzelne Durchläufe parallel ausgeführt werden, oder einen fertigen Threadpool mit Tasks usw.
Sebastian Jänicke
AppCentral

Geändert von jaenicke (17. Mär 2018 um 06:54 Uhr)
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dummzeuch

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Delphi 10.2 Tokyo Professional
 
#6

AW: Neues Delphi jetzt kaufen, oder weiter nach Alternativen suchen?

  Alt 17. Mär 2018, 06:54
Wir sind in einer ähnlichen Situation: Code aus Borland Pascal Zeiten, der über diverse Delphi-Versionen bis hin zu Delphi 2007 (und teilweise Delphi XE2) portiert wurde (es gibt auch noch ein Borland-Pascal Prgramm im Einsatz). Allerdings sind es bei uns größtenteils intern benutzte Programme (aber das sind nicht wenige, da wir viel spezialisierte Datenaufbereitung machen). Wir haben eine Subscription bei 3 Entwicklern, um halbwegs auf dem Laufenden bleiben zu können, ich bin (natürlich) der einzige, der sie nutzt, aber das fast nur für meine Open Source Projekte (u.a. GExperts, dzlib, dxGetText). Die Installationsorgie, die Du ansprichst, kenne ich nur zu gut.

Die Entscheidung, ob wir die "Amnestie" benutzen, um die übrigen zwei Lizenzen auf 10.3 zu bringen, war schließlich ein "Nein". Da nicht abzusehen ist, dass wir derzeit wirklich viel davon haben, sparen wir vermutlich Geld, wenn wir, wenn es notwendig wird, zwei neu Lizenzen von welcher Version dann aktuell ist, kaufen.

Ein weiterer Grund ist die immer restriktivere Lizenzpolitik von Embarcidera: Von Version zu Version wurden schärfere Lizenzprüfungen eingebaut, die "Grace Period" nach der Installation wurde abgeschafft. Und natürlich ist es immer dann notwendig eine neue Installation zu erzeugen, wenn gerade keine Aktivierung möglich ist (technische Probleme oder Wochenende).

Es gibt auch Überlegungen, Delphi ganz zu verlassen, allerdings ginge das wegen der großen Codebasis und der beschränkten Entwickler-Ressourcen nur in Richtung FreePascal/Lazarus. Und da bin ich zwar der Meinung, dass die Produktivität mit Delphi 2007 immernoch höher ist als die von Lazarus. Insbesondere ist der Lazarus-Debugger einfach nicht gut genug um komplexe Fehler zu finden. Linux wird ein immer größeres Thema bei uns, weil Windows 10 für viele unserer Verwendungen nicht geeignet ist. Auch da würde Lazarus Vorteile bringen.
Thomas Mueller
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progopa

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28 Beiträge
 
#7

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  Alt 17. Mär 2018, 08:16
Ich bin in einer ähnlichen Situation und überlege, ein einmaliges Update Professional.
Eine Subscription kommt schon aus Kostengründen nicht in Frage.
Zur Zeit arbeite ich mit XE2 und bin mit der Situation konfrontiert, dass XE2 in
neueren Windows 10 Updates nicht mehr korrekt funktioniert.
Eine Reihe von Komponenten wie z.B. Fastreport oder Treesize von Jam Software sind in
Delphi nicht mehr debugbar.
Im Debugmodus braucht ein Aufruf von Fastreport.Design länger als eine Minute und reagiert dann nur träge.
Eine Umstellung kommt aufgrund der großen Codebasis nicht mehr in Frage.
Vor Winforms in C# hätte ich nicht unbedingt Angst, da die VCL mehr oder weniger auf Winforms aufsetzt.
Reizvoll sind hier die Konditionen von MS. Für Kleinbetriebe ist die Entwicklungsumgebung fast kostenlos.
Alternativ wäre mit XE2 in einer VM unter Windows 7 zu arbeiten.
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Benutzerbild von Bernhard Geyer
Bernhard Geyer

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17.221 Beiträge
 
Delphi 10.4 Sydney
 
#8

AW: Neues Delphi jetzt kaufen, oder weiter nach Alternativen suchen?

  Alt 17. Mär 2018, 09:01
Ich bin in einer ähnlichen Situation und überlege, ein einmaliges Update Professional.
Eine Subscription kommt schon aus Kostengründen nicht in Frage.
Kostengründen? Die Subscription kostet ca. 500 €.
Wie viel Verdienst du im Jahr? Mit welchen Nebenkosten und Co. muss deine Firma rechnen?
Wie hoch wird 1 Entwicklertag für den Kunde in Rechnung gestellt?
Bei vielen Firmen sind z. B. 1000 € für 1 Tag Consultant/Entwicklerarbeit
Solltest du im ersten Jahr nur 1/2 Tag weniger für die Entwicklungstätigkeiten benötigen als mit der alten Version, hat sich die Subscription schon gelohnt.

Und die Lizenzkosten sind meist eher der kleinere Teil bei einer Umstellung der aktuell genutzten Version.

.., dass XE2 in neueren Windows 10 Updates nicht mehr korrekt funktioniert.
Eine Reihe von Komponenten wie z.B. Fastreport oder Treesize von Jam Software sind in
Delphi nicht mehr debugbar.
Trotz des Wissens das alte Delphi-Versionen nicht mehr korrekt funktionieren schlägst du ein Update auf neue Version aus?

Im Debugmodus braucht ein Aufruf von Fastreport.Design länger als eine Minute und reagiert dann nur träge.
240 Starts = Kosten für ein 1 Jahr Subscription

Eine Umstellung kommt aufgrund der großen Codebasis nicht mehr in Frage.
Ok. D.h. ist stellt eure Entwicklungstätigkeiten ein?

Vor Winforms in C# hätte ich nicht unbedingt Angst, da die VCL mehr oder weniger auf Winforms aufsetzt.
Falsch. WinForms uns VCL setzen auf der Win32/64-API auf. Wobei ein Umstieg auf 2018 bedeutet das du auf ein Todes Pferd setzte.
Für MS ist WinForms schon seit ein paar Jahren gestorben. Für MS heißt die Zukunft XAML und Co.

Reizvoll sind hier die Konditionen von MS. Für Kleinbetriebe ist die Entwicklungsumgebung fast kostenlos.
Und? Die Lizenzkosten sind das kleinste Problem. Und mit einem Umsteig von VCL auf WinForms hast du praktisch nichts gewonnen.
Wenn dann solltest du dir auch die Themen/Herausforderung Mobile Apps, Weblösungen, Responsive Design ebenfalls mit in denen Zukunftsplanung aufnehmen.


Alternativ wäre mit XE2 in einer VM unter Windows 7 zu arbeiten.
Und deine Kunden? Denen willst du dann auch Win7 vorschreiben?
Windows Vista - Eine neue Erfahrung in Fehlern.
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Lemmy

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#9

AW: Neues Delphi jetzt kaufen, oder weiter nach Alternativen suchen?

  Alt 17. Mär 2018, 08:30
die wichtigen Fragen wurden ja schon beantwortet. Wir arbeiten hier mit Delphi 7 und auch daran baldmöglichst den Umstieg auf XE4 und dann weiter zu ner aktuellen Version zu schaffen. Gründe dafür sind u.a. weil man Delphi 7 (und da ist Delphi 2007 auch nicht wirklich neuer ) seine 17 Jahre inzwischen halt anmerkt. Letztes Jahr hatte ich ein Umlautproblem in Zusammenhang mit Soap, das ich am Ende nur damit lösen konnte, die Soapgeschichte in XE4 abzubilden.

Dazu gibt es div. Sprachfeatures auf die ich mich freue (Generics, Classhelpers, Attribute) die das Leben in bestimmten Situationen einfacher machen (aber sicherlich nicht essentiell sind).

Bzgl. Formulardesigner kann ich Dich verstehen, ich tu mir mit WPF auch schwer - aber warum nicht aus der Not eine Tugend machen und die Aufgaben trennen und einen Designspezialisten einstellen, der die WPF Seite übernimmt und der Rest macht den Background? Nur so als Idee!

Bzgl. Umstieg auf Lazarus: da gebe ich Dummzeuch recht, an Lazarus fehlen einfach div. Komfortfunktionen, die für schnelle Problembehebung sinnvoll sind. Aktuell plage ich mich damit rum, dass der Debugger in Centos 7 mit Lazarus nicht läuft. Da wäre selbst der remotedebugger von Delphi vermutlich noch stabiler...

Eine Option wurde noch nicht angesprochen: RemObjects Oxygen - allerdings basiert das am Ende auch wieder auf .NET und damit auf WPF - zumindest könnte ein Teil der Codebasis übernommen werden - wobei sich in meinen Tests dann doch einiges an manueller Nacharbeit gezeigt hat.


Wir werden hier jedenfalls den Umstieg machen. Ob die Subscription in 3 Jahren verlängert wird, werden wir dann entscheiden.
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Delphi 2007 Enterprise
 
#10

AW: Neues Delphi jetzt kaufen, oder weiter nach Alternativen suchen?

  Alt 17. Mär 2018, 11:12
Bzgl. Formulardesigner kann ich Dich verstehen, ich tu mir mit WPF auch schwer - aber warum nicht aus der Not eine Tugend machen und die Aufgaben trennen und einen Designspezialisten einstellen, der die WPF Seite übernimmt und der Rest macht den Background? Nur so als Idee!
In einem 4-Mann Unternehmen ist ein zusätzlicher Mitarbeiter bei den aktuellen Gehaltsvorstellungen aus rein innerbetrieblichen Gründen schlicht nicht drin. Er würde ja nichtmals neue Einkünfte generieren. Über solche Spielchen fangen wir mal an zu reden, wenn es 50+ in der Entwicklungsabteilung allein sind.

Zitat:
Bzgl. Umstieg auf Lazarus: da gebe ich Dummzeuch recht, an Lazarus fehlen einfach div. Komfortfunktionen, die für schnelle Problembehebung sinnvoll sind. Aktuell plage ich mich damit rum, dass der Debugger in Centos 7 mit Lazarus nicht läuft. Da wäre selbst der remotedebugger von Delphi vermutlich noch stabiler...
Lazarus hatte ich über die Jahre auch schon ein paar mal in der Hand. Für zum Spaß ist es ganz nett, aber fürs professionelle Umfeld, gerade in unserem, wo ich mich auf gewisse Dinge einfach verlassen können muss, kommt es einfach nicht in Frage. Das soll auch kein Kleinreden sein. Open-Source hat einfach konzeptionell Aspekte die da rein spielen, besonders bei "kleineren" Projekten. (Also kleiner als Linux )

Zitat:
Eine Option wurde noch nicht angesprochen: RemObjects Oxygen - allerdings basiert das am Ende auch wieder auf .NET und damit auf WPF - zumindest könnte ein Teil der Codebasis übernommen werden - wobei sich in meinen Tests dann doch einiges an manueller Nacharbeit gezeigt hat.
Hatte ich auch mal angeschaut vor einem Jahr oder so. Ich weiß nicht mehr genau was, aber irgendwas hat mich daran gestört. Nichts größeres, ist ein cool klingendes Tool, aber etwas, was wieder bei uns im Speziellen sehr unpraktisch war. Muss ich noch mal schauen.
"When one person suffers from a delusion, it is called insanity. When a million people suffer from a delusion, it is called religion." (Richard Dawkins)
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