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Subversion und VisualSVN für Ein-Mann-Entwicklung

Ein Thema von Harry Stahl · begonnen am 5. Nov 2016 · letzter Beitrag vom 14. Nov 2016
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Benutzerbild von Harry Stahl
Harry Stahl

Registriert seit: 2. Apr 2004
Ort: Bonn
2.556 Beiträge
 
Delphi 12 Athens
 
#1

Subversion und VisualSVN für Ein-Mann-Entwicklung

  Alt 5. Nov 2016, 13:59
Ich habe mich bislang nicht mit dem Thema Subversionsverwaltung beschäftigt, frage mich aber, ob ich nicht auch als Einzelperson von der Subversionsverwaltung profitieren kann.

Und zwar unter dem Aspekt, dass ich im Netzwerk mal an unterschiedlichen PC's die gleichen Projekte (zu Testzwecken) verwalte, bzw. von Unterwegs (auf Reisen) mit einem Notebook vor Ort gerne mal ein Projekt weiter bearbeiten möchte, so dass ich dann nach Rückkehr an meinem Hauptentwicklungs-PC die Änderungen aus dem Repository übernehmen kann.

Habe mir dazu auf meinem Strato-Webserver (Windows 2012 Server) das Programm VisualSVN eingerichtet und mir dort Repositories angelegt. Als SVN unter Delphi nutze ich Subversion.

1. Dazu schon mal direkt eine Frage zu den Benutzern:

Sollte ich (obwohl ich ja nur eine Person bin) mehrere Benutzer einrichten und diese Identitäten dann jeweils von den anderen PC's aus nutzen?
Oder nur einen Benutzer?

2. Dann eine Frage zu den globalen / geteilten Units, die in unterschiedlichen Projekten verwaltet werden. Wie bindet man die richtigerweise ein?

Das Subversionssystem übernimmt offensichtlich nur alle Dateien aus dem Projektverzeichnis und aus den Unterverzeichnissen.

Ich habe es jetzt erst mal so gelöst, dass ich ein Dummy-Projekt mit den geteilten Units angelegt habe. Das binde ich dann immer in die Projektgruppe ein und poste Änderungen dann über das Dummy-Projekt. So komme ich auch an anderen PC's an die Shared units. Scheint mir aber ein wenig umständlich zu sein. Gibt es dafür keine bessere Lösung?

3. Prinzipiell würde mich auch das Thema "Branches" interessieren. Mir geht es hin und wieder schon mal so, dass ich ein Programm in eine bestimmte Richtung entwickle, dann aber einen großen Teil oder fast alles wieder verwerfe und dann ist es manchmal recht umständlich wieder auf die gewünschte Ausgangsversion zurückzukommen, bzw. vielleicht möchte man ja einen Teil der Arbeit in die alte Ausgangsversion übernehmen.

Wie macht man das? Wie sage ich Delphi, dass die aktuelle Arbeit jetzt Teil eines variablen Zweigs sein soll? Indem ich es erneut in den Braches-Ordner poste? Muss ich mir dort selber Unterordner anlegen?

4. Nutzt das auch jemand von Euch als Einzelperson, welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?
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Namenloser

Registriert seit: 7. Jun 2006
Ort: Karlsruhe
3.724 Beiträge
 
FreePascal / Lazarus
 
#2

AW: Subversion und VisualSVN für Ein-Mann-Entwicklung

  Alt 5. Nov 2016, 15:06
ob ich nicht auch als Einzelperson von der Subversionsverwaltung profitieren kann.
Auf jeden Fall! Wie hast du es denn bisher ohne ausgehalten?

Aber tu dir bitte einen Gefallen: Nimm gleich Git, nicht Subversion. Ist mittlerweile eigentlich der Industriestandard und hat Subversion abgelöst, und das nicht ohne Grund. Es lässt sich deutlich besser damit arbeiten, vor allem wenn man mehrere Branches hat oder an mehreren Rechnern gleichzeitig arbeitet, aber auch sonst ganz allgemein. Es hat zwar am Anfang eine recht steile Lernkurve, aber es ist besser, gleich damit anzufangen, als erst noch Subversion zu lernen. Wahrscheinlich sind die Konzepte von Git am Anfang auch weniger verwirrend, wenn man nicht durch andere Versionskontrollsysteme wie Subversion, die etwas anders funktionieren, bereits vorbelastet ist. Wenn du Git erst mal beherrscht, willst du nie wieder zurück.

Ich werde deine Fragen mal für Git beantworten:

1. Dazu schon mal direkt eine Frage zu den Benutzern:

Sollte ich (obwohl ich ja nur eine Person bin) mehrere Benutzer einrichten und diese Identitäten dann jeweils von den anderen PC's aus nutzen?
Oder nur einen Benutzer?
Ich würde immer die gleiche Identität nehmen. Du bist ja schließlich auch immer die gleiche Person, egal an welchem Rechner du gerade arbeitest.

2. Dann eine Frage zu den globalen / geteilten Units, die in unterschiedlichen Projekten verwaltet werden. Wie bindet man die richtigerweise ein?
Git Sub-Modules wären eine Möglichkeit. (Nur der Vollständigkeit halber: Unter Subversion gibt es sowas ähnliches, nennt sich svn:externals.)

3. Prinzipiell würde mich auch das Thema "Branches" interessieren. Mir geht es hin und wieder schon mal so, dass ich ein Programm in eine bestimmte Richtung entwickle, dann aber einen großen Teil oder fast alles wieder verwerfe und dann ist es manchmal recht umständlich wieder auf die gewünschte Ausgangsversion zurückzukommen, bzw. vielleicht möchte man ja einen Teil der Arbeit in die alte Ausgangsversion übernehmen.

Wie macht man das? Wie sage ich Delphi, dass die aktuelle Arbeit jetzt Teil eines variablen Zweigs sein soll? Indem ich es erneut in den Braches-Ordner poste? Muss ich mir dort selber Unterordner anlegen?
Unter Git, indem du einfach auf den (neuen) Branch wechselst und dann deine Änderungen dort committest.
Code:
git checkout -b neuer-branch
git add -u
git commit
(Du bist dann dauerhaft auf diesem Branch, also wenn du danach wieder zurück zum Haupt-Branch willst, dann musst du anschließend noch mal git checkout master ausführen)

Interessant ist auch git add --patch , wenn man nur einen Teil der Änderungen committen will. Ich weiß nicht ob es nur mir so geht, aber ich arbeite oft an mehreren Baustellen gleichzeitig. Habe z.B., während ich ein neues Feature implementiert habe, gleichzeitig noch an einer anderen Stelle einen Bug gefunden und gefixt. Mit git add --patch kann ich beides sauber trennen.

Auch interessant ist git rebase , um Commits nachträglich umzusortieren oder in andere Branches zu übernehmen. Aber das ist eher was für Fortgeschrittene. Als Anfänger würde ich die Finger davon lassen, auch weil man sonst versehentlich Commits ins Nirwana schicken kann (lassen sich zwar in der Regel wiederherstellen, aber die Panik ist nicht so schön. Ich weiß wovon ich rede).

Lies auf jeden Fall ein Git-Tutorial.

4. Nutzt das auch jemand von Euch als Einzelperson, welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?
Siehe oben. Ja! Ich kann es mir ohne gar nicht mehr vorstellen. Dabei verwende ich meistens nicht mal mehrere Rechner. Der größte Vorteil ist, dass es einem Sicherheit für Experimente gibt, wenn man weiß, dass man jederzeit zu einem vorherigen Stand zurückgehen kann. Auch habe ich festgestellt, dass es oft hilfreich ist, wenn man länger an einer Sache nicht arbeiten konnte und nicht mehr weiß, was man zuletzt gemacht hat. Man kann sich dann einfach mal die letzten Änderungen anschauen, die man gemacht hat, und findet so schneller wieder rein.
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einbeliebigername

Registriert seit: 24. Aug 2004
140 Beiträge
 
Delphi XE8 Professional
 
#3

AW: Subversion und VisualSVN für Ein-Mann-Entwicklung

  Alt 7. Nov 2016, 07:41
Hallo,

4. Nutzt das auch jemand von Euch als Einzelperson, welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?
Ja, sowohl im Team als auch für eigene private Projekte. Benutze nur noch SVN. Mittlerweile auch für dinge die nichts mit Programmieren zu tun haben.

Und zwar unter dem Aspekt, dass ich im Netzwerk mal an unterschiedlichen PC's die gleichen Projekte (zu Testzwecken) verwalte, bzw. von Unterwegs (auf Reisen) mit einem Notebook vor Ort gerne mal ein Projekt weiter bearbeiten möchte, so dass ich dann nach Rückkehr an meinem Hauptentwicklungs-PC die Änderungen aus dem Repository übernehmen kann.
Ist bei mir auch so. Komisch, ist das noch nicht der Vorschlag kam, alles nur noch mit dem Notebook und einer Dockingstation zumachen, denn dann würde man ja ein Versionsverwaltungssystem nicht benötigen. Es soll ja noch Leute geben die einen richtigen Rechner zum Entwickeln benötigen. Sei es weil Hardware drinsteckt die einfach nicht in ein Notebook passt oder der Kunde genau das gleiche System einsetzt und er sich bestimmt nicht ein Notebook ins Rack stellt.

Habe mir dazu auf meinem Strato-Webserver (Windows 2012 Server) das Programm VisualSVN eingerichtet und mir dort Repositories angelegt.
Mir persönlich wäre das zu unsicher. Habe lieber alles zu Hause. Lieber wird mein Sourcecode durch Brand vernichtet, als das jemand anderes ihn in die Finger bekommt. Und dafür habe ich so ein selbstgebauten Windows Home Server.

Sollte ich (obwohl ich ja nur eine Person bin) mehrere Benutzer einrichten und diese Identitäten dann jeweils von den anderen PC's aus nutzen?
Oder nur einen Benutzer?
Wie du magst. Ich habe auf meinem SVN-Server nur eine Identität für mich (mir reichen schon die vielen im Kopf ).

2. Dann eine Frage zu den globalen / geteilten Units, die in unterschiedlichen Projekten verwaltet werden. Wie bindet man die richtigerweise ein?
Das ist ein Schweres Thema. Es gibt da mehrere Möglichkeiten.

A: So ein Repository ist je wie ein Verzeichnis. Man kann alle Projekte und die gemeinsam verwendeten Sachen in ein Einziges einchecken. Vorteil die Relativen Pfade zwischen den Projekten und dem Gemeinsamen sind immer gleich. Nachteil es gibt nur eine Revisionsnummer (jedenfalls bei SVN) und sollte es mal einen Fehler im Repository geben sind mitunter alle Projekte betroffen.

B: Jedes Projekt und somit auch das Gemeinsame bekommen ihr eigenes Repository. Nachteil man muss auf die Abhängigkeiten zwischen den Projekten und somit zwischen den Repositorys aufpassen. Dazu kann man bei SVN die Eigenschaft svn:externals benutzen. Entweder man macht sich ein Ober-Repository und hängt mittels svn:externals alle anderen dort rein. Dann würde man auf einem anderen Gerät nur das Ober-Repository auschecken und alle anderen würden mit der richtigen Struktur automatisch mit auf der Platte landen. Oder man hängt das Gemeinsame per svn:externals in jedem Projekt ein. Hat beides seine Vor- und Nachteile. Bei dem einen sind Änderungen am Gemeinsamen sofort bei allen Projekten verfügbar und beim anderen kann man das Gemeinsame bei verschiedenen Projekten in unterschiedlichen Versionen verwenden.

Das Subversionssystem übernimmt offensichtlich nur alle Dateien aus dem Projektverzeichnis und aus den
Ja. Die Versionsverwaltungssysteme, welche ich mir bis jetzt angesehen habe, arbeiten immer auf einem Verzeichnis. Was außerhalb dieses liegt, liegt außerhalb des Repositorys.

3. Prinzipiell würde mich auch das Thema "Branches" interessieren. Mir geht es hin und wieder schon mal so, dass ich ein Programm in eine bestimmte Richtung entwickle, dann aber einen großen Teil oder fast alles wieder verwerfe und dann ist es manchmal recht umständlich wieder auf die gewünschte Ausgangsversion zurückzukommen, bzw. vielleicht möchte man ja einen Teil der Arbeit in die alte Ausgangsversion übernehmen.

Wie macht man das? Wie sage ich Delphi, dass die aktuelle Arbeit jetzt Teil eines variablen Zweigs sein soll? Indem ich es erneut in den Braches-Ordner poste? Muss ich mir dort selber Unterordner anlegen?
Wie und ob das mit Delphi geht, habe ich noch nicht getestet. Ich kann dir da nur TortoiseSVN empfehlen. Aber die nötige Verzeichnisstruktur Trunk, Tags und Branches hast du in den Repositorys angelegt?

ob ich nicht auch als Einzelperson von der Subversionsverwaltung profitieren kann.
Auf jeden Fall! Wie hast du es denn bisher ohne ausgehalten?

Aber tu dir bitte einen Gefallen: Nimm gleich Git, nicht Subversion.
Nein nehmen auf gar keinen Fall Git. Es gibt zwar viele Leute die diese veralteten Konzepte aus der Linuxwelt toll finden, sie sind es aber nicht. Sie sind schrecklich. Git hat nur einen Vorteil, dass es ein verteiltes System ist. Aber bei genauer Betrachtung ist das dann auch wieder ein Nachteil, wie alles andere bei Git. Deshalb igittigitt.

Ich würde _immer_ über die Konsole arbeiten, damit ich die Kontrolle über die versionierten Dateien habe.
Konsole und Kontrolle schließen sich doch wegen mangelnder Übersichtlichkeit aus. Keine Bildchen, keine Kontextsensitivität, fängt schon damit an das die Konsole keine Informationen von sich aus herausgibt.

Zu den versionierten Dateien können ja auch Dateien gehören, die überhaupt keinen direkten Bezug zum Source-Code habe: Doku, Beispiel-Daten etc.
Da hilft aber auch keine Konsole. Da hilft nur Tortoise..., und das noch nicht mal vollständig.

Was mir noch nicht gelungen ist: Externals einzubinden, also Dateien, die nicht im Projektverzeichnis oder in einem Unterverzeichnis davon liegen.

Falls jemand Subversion nutzt, wäre ich für einen Tipp dankbar.
Auch Externals landen in dem Verzeichnis des Repositorys. Aber noch mal den Tipp, installier dir TortoiseSVN. Das ist wesentlich übersichtlicher. Und dann siehe oben.

Und ja, auch für eine einzelne Person ist das eine Hilfe.
Ja, auf jeden Fall.

PS: Ist die Mehrzahl von Repository in einem deutschen Text Repositories oder wie Google meint Repositorys?
Mit freundlichen Grüßen, einbeliebigername.

Geändert von einbeliebigername ( 7. Nov 2016 um 08:09 Uhr) Grund: Rechtschreibung von Repositorys korrigiert
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warschonweg

Registriert seit: 2. Okt 2014
31 Beiträge
 
#4

AW: Subversion und VisualSVN für Ein-Mann-Entwicklung

  Alt 7. Nov 2016, 07:45
Repositorys natürlich. Im Deutschen gelten englische Deklinationsregeln nicht.
Nach Diktat verreist,
[war schon weg].
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einbeliebigername

Registriert seit: 24. Aug 2004
140 Beiträge
 
Delphi XE8 Professional
 
#5

AW: Subversion und VisualSVN für Ein-Mann-Entwicklung

  Alt 7. Nov 2016, 08:03
[OT]
Repositorys natürlich. Im Deutschen gelten englische Deklinationsregeln nicht.
Du hast wohl Recht. Mir fehlte dazu aber noch ein Beweis. Das wurde wohl mit der Rechtschreibreform geändert (http://www.neue-rechtschreibung.net/...wortern-auf-y/).[/OT]
Mit freundlichen Grüßen, einbeliebigername.
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mse1

Registriert seit: 21. Nov 2007
115 Beiträge
 
#6

AW: Subversion und VisualSVN für Ein-Mann-Entwicklung

  Alt 7. Nov 2016, 08:14
3. Prinzipiell würde mich auch das Thema "Branches" interessieren. Mir geht es hin und wieder schon mal so, dass ich ein Programm in eine bestimmte Richtung entwickle, dann aber einen großen Teil oder fast alles wieder verwerfe und dann ist es manchmal recht umständlich wieder auf die gewünschte Ausgangsversion zurückzukommen, bzw. vielleicht möchte man ja einen Teil der Arbeit in die alte Ausgangsversion übernehmen.

Wie macht man das? Wie sage ich Delphi, dass die aktuelle Arbeit jetzt Teil eines variablen Zweigs sein soll? Indem ich es erneut in den Braches-Ordner poste? Muss ich mir dort selber Unterordner anlegen?
Wie und ob das mit Delphi geht, habe ich noch nicht getestet. Ich kann dir da nur TortoiseSVN empfehlen. Aber die nötige Verzeichnisstruktur Trunk, Tags und Branches hast du in den Repositories angelegt?

ob ich nicht auch als Einzelperson von der Subversionsverwaltung profitieren kann.
Auf jeden Fall! Wie hast du es denn bisher ohne ausgehalten?

Aber tu dir bitte einen Gefallen: Nimm gleich Git, nicht Subversion.
Nein nehmen auf gar keinen Fall Git. Es gibt zwar viele Leute die diese veralteten Konzepte aus der Linuxwelt toll finden, sie sind es aber nicht. Sie sind schrecklich. Git hat nur einen Vorteil, dass es ein verteiltes System ist. Aber bei genauer Betrachtung ist das dann auch wieder ein Nachteil, wie alles andere bei Git. Deshalb igittigitt.
Beim "veralteten Linux Konzept" Git geschieht das Umschalten zwischen Branches durch "git checkout <BRANCHNAME>", nix da mit Unterverzeichnissen anlegen und so.
In MSEgit reicht ein Klick in die 'C'-Spalte der entsprechenden Zeile der Branches-Liste. Dazu ist keine Serververbindung notwendig, da im ".git" Archiv im Arbeitsverzeichnis die gesamte Historie enthalten ist. Verblüffenderweise sind Git-Clones trotzdem meistens kleiner als entsprechende SVN-Checkouts.
Martin Schreiber
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ThomasBab

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FreePascal / Lazarus
 
#7

AW: Subversion und VisualSVN für Ein-Mann-Entwicklung

  Alt 7. Nov 2016, 08:29
Hallo!

Hier sind mir gerade noch zwei Links begegnet:

http://t3n.de/news/eigentlich-github-472886/

http://t3n.de/news/github-fuer-einst...hritte-762760/
Thomas
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Benutzerbild von Sherlock
Sherlock

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#8

AW: Subversion und VisualSVN für Ein-Mann-Entwicklung

  Alt 7. Nov 2016, 08:37
Und jetzt noch eine Portion Senf von mir (Mercurial Anwender):
Branching mit SVN, ist der einhelligen Meinung aller Beteiligten nach suboptimal. Nicht nur darum hat man andere Versionsverwaltungen erfunden (und nein, git oder hg sind nicht älter als SVN, eher umgekehrt). Branching ist mit den modernen Versionskontrollsystemen mit Null aufwand verbunden, da jeder Commit prinzipbedingt innerhalb eines Branches erfolgt. Dies kann jetzt eben immer der selbe Branch sein, oder man führt einfach einen neuen ein, und schon hat man zwei bis n Branches mit denen man treiben kann, was man will. Hier etwas zum Thema Branching und damit auch Merging in SVN gegenüber den modernen Systemen wie hg oder git: http://softwareengineering.stackexch...out-svn-merges

Ein Tutorial, daß mir die hg Welt näher gebracht hatte, weil ich von JEDI VCS weg wollte/musste ist http://hginit.com/. Interessanterweise ein konsolenbasiertes Tutorial. Das bringt dann zweierlei: Es nimmt die Angst vor der Konsole und zeigt wie einfach die Bedienung dann doch ist. Wenn man danach auf TortoiseHg setzt, hat man überhaupt keine Probleme und weiss sich im Zweifelsfall auf der Konsole zu helfen.

Sherlock
Oliver
Geändert von Sherlock (Morgen um 16:78 Uhr) Grund: Weil ich es kann
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Bbommel

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#9

AW: Subversion und VisualSVN für Ein-Mann-Entwicklung

  Alt 7. Nov 2016, 09:09
Hallo Harry,

na, wenn so viele etwas dazu zu sagen haben, dann will ich auch mal.

Ich nutze seit einigen Jahren SVN. SVN statt Git letztlich deshalb, weil ich damit so ein bis zwei Jährchen angefangen habe, bevor plötzlich alle meinten, dass ein zentrales VCS jetzt veraltet sei und man auf jeden Fall Git benutzen muss. Da SVN allerdings alles kann, was ich brauche und ich auch mit Tags und Branches nie Probleme hatte, bin ich dabei geblieben und damit bis heute eigentlich sehr zufrieden.

Was ich aber noch loswerden wollte, weil du danach gefragt hattest und es ansonsten bisher eher in Nebensätzen angeklungen ist: Ich benutze nicht die in Delphi eingebaute SVN-Integration, sondern den Windows-Client "TortoiseSVN". Das hat den Vorteil, dass das Tool einfach noch mehr kann als die Delphi-Integration und vor allem, dass du im Netz viel mehr Material dazu findest, falls doch mal etwas unklar ist. Vor allem bringt TortoiseSVN schon selbst eine sehr gute Dokumentation mit.

Die von dir noch offene Frage zur Einbindung von externen Dateien in ein Projekt wird z.B. hier in der Doku behandelt:
https://tortoisesvn.net/docs/release...externals.html

Bis denn
Bommel
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einbeliebigername

Registriert seit: 24. Aug 2004
140 Beiträge
 
Delphi XE8 Professional
 
#10

AW: Subversion und VisualSVN für Ein-Mann-Entwicklung

  Alt 7. Nov 2016, 09:53
Hallo,

Beim "veralteten Linux Konzept" Git geschieht das Umschalten zwischen Branches durch "git checkout <BRANCHNAME>", nix da mit Unterverzeichnissen anlegen und so.
Und schon wieder ein Nachteil. Wenn man kein Verzeichnis anlegen muss (vermutlich kann man das auch nicht in Git), wird man auch nicht gezwungen seine Tads/Branches zu strukturieren.

In MSEgit reicht ein Klick in die 'C'-Spalte der entsprechenden Zeile der Branches-Liste. Dazu ist keine Serververbindung notwendig, da im ".git" Archiv im Arbeitsverzeichnis die gesamte Historie enthalten ist. Verblüffenderweise sind Git-Clones trotzdem meistens kleiner als entsprechende SVN-Checkouts.
Und das ist auch so ein Nachteil von Git. Ich habe auf meinen SSD's nicht genug Platz um das gesamte Internet mit seiner Historie speichern zu können. Mir reich das was ich gerade verwende. Da brauche ich nicht den veralteten Mist, der sich in der installierten Delphi-Version sowieso nicht verwenden lässt, auf der Platte. Und ob die Git-Clones auf Dauer kleiner sind bezweifle ich. Bei Sourcecode mag das vieleicht etwas dauern. Aber wenn man auch Binärdateien, welche sich regelmäßig ändern, in der Versionsverwaltung hat, geht das bestimmt sehr schnell.

Branching mit SVN, ist der einhelligen Meinung aller Beteiligten nach suboptimal.
Kannst du das mal bitte erklären was, wo und wieso! Ich finde das Verzweigen im SVN als sehr optimal, flexible und vielseitig.

Nicht nur darum hat man andere Versionsverwaltungen erfunden (und nein, git oder hg sind nicht älter als SVN, eher umgekehrt).
Bloß weil Etwas neuer ist, heißt das noch nicht, dass es auch besser ist!

Branching ist mit den modernen Versionskontrollsystemen mit Null aufwand verbunden, da jeder Commit prinzipbedingt innerhalb eines Branches erfolgt.
Richtig, mit SVN hat man beim Branching null aufwand (Wenn es keine Abhängigkeiten zwischen Repositorys gibt).

Dies kann jetzt eben immer der selbe Branch sein, oder man führt einfach einen neuen ein, und schon hat man zwei bis n Branches mit denen man treiben kann, was man will.
Du beschreibst da auch SVN.

Hier etwas zum Thema Branching und damit auch Merging in SVN gegenüber den modernen Systemen wie hg oder git: http://softwareengineering.stackexch...out-svn-merges
War jetzt für mich nicht hilfreich deine Meine zu verstehen.

Dass bei Git die Dateien eines Branches beim Anlegen eines neuen Branches nicht komplett kopiert werden? So dass du da viel schneller und einfacher mit mehreren Branches arbeiten kannst?
Ist bei SVN auch so.

Dass das Mergen durch das reine Speichern von Changesets in der Regel unproblematischer verläuft?
Ist bei SVN auch so.

Dass bei der Kommunikation mit dem Server alles komprimiert wird und das Ein- und Auschecken und insbesondere initiale Herunterladen eines Repositorys dadurch extrem schneller ist?
Das war mir neu. Aber bei Repositorys, wo es sehr viele Versionen gibt, dauert es dann doch länger (Ich meine das bei JCL und JVCL beobachtet zu haben. Kann aber auch an falscher Wahrnehmung oder anderen Umständen gelegen haben).

Wie wäre es denn mit mehr Details was genau du daran als Nachteil empfindest?
Einiges habe ich oben schon erwähnt.
Für Git gibt es keine gescheite API. Und nein, die Ausgabe eines Konsolenprogramms ist keine API. (K.-o.-Kr*ite*ri*um)
In Git sind die Revisionen nicht aufsteigend durchnummeriert. Somit kann man nicht ein Verweis auf die Revision benutzerfreundlich mit in der Version der Exe aufnehmen. (K.-o.-Kr*ite*ri*um)
Mit freundlichen Grüßen, einbeliebigername.
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