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EuGH kippt Safe Harbor

Ein Thema von mm1256 · begonnen am 6. Okt 2015 · letzter Beitrag vom 8. Okt 2015
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Luckie

Registriert seit: 29. Mai 2002
37.621 Beiträge
 
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#1

AW: EuGH kippt Safe Harbor

  Alt 6. Okt 2015, 19:37
Es ist ein Anfang und es zeigt, dass man sich doch erfolgreich gegen Big Brother von Übersee erfolgreich wehren kann.

Aber es ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein: Fluggastdaten, SWIFT und TTIP steht auch noch aus.
Michael
Ein Teil meines Codes würde euch verunsichern.
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Dejan Vu
(Gast)

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#2

AW: EuGH kippt Safe Harbor

  Alt 7. Okt 2015, 06:48
Die Wirtschaft muss nun wegen der Schnüffelei mehr Geld ausgeben. Logischerweise hat die NSA-Schnüffelei nun direkte negative Folgen. Geldgeilheit und Wirtschaftshörigkeit sind jedoch in der westlichen Welt die einzigen Kräfte, die in der Politik etwas bewegen (Abgesehen von Bomben. Oder einem Bürgerkrieg).
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Perlsau
(Gast)

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#3

AW: EuGH kippt Safe Harbor

  Alt 7. Okt 2015, 07:05
Logischerweise hat die NSA-Schnüffelei nun direkte negative Folgen.
Das sind leider nicht die einzigen Folgen, die uns und ganz Europa durch das US-Imperium entstehen, man schaue nur auf die Sanktionen, die unsere Wirtschaft stark schädgen:

Wie die Sanktionen deutsche Unternehmen treffen
Bayerische Wirtschaft fordert Aufhebung der Russland-Sanktionen
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mm1256

Registriert seit: 10. Feb 2014
Ort: Wackersdorf, Bayern
642 Beiträge
 
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#4

AW: EuGH kippt Safe Harbor

  Alt 7. Okt 2015, 08:43
Hallo,

die Sanktionen mit der Schnüffelei der Schlapphüte in Verbindung zu bringen, halte ich schon für etwas gewagt. Einzige Gemeinsamkeit die ich erkennen kann: Die Politik hat in beiden Fällen kläglich versagt und ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Und das trifft auch auf das EuGH-Urteil zu. Wobei mir da der Verdacht hochkommt, dass das Prozedere von der Politik so gewollt war. Es geht um eine für die Beteiligten unangenehme Angelegenheit. Bekanntlich meiden unsere Politiker solche wie die Pest, weil es Wählerstimmen kostet. Dieses (teilweise europaweite) Politikerverhalten ist das ursächliche Problem. Weil wir diese Politiker immer noch wählen, ist es auch ein vom Wahlvolk mitverursachtes Problem.

[OT] Genauso verhält es sich mit dem Flüchtlingsproblem. Die Ursachen hätten politisch schon vor Jahren gelöst werden müssen, dann hätte die Welt jede Menge Probleme und zigtausende Tote weniger.

Irgend jemand unter dem deutschen Wahlvolk müsste mal den A. hoch kriegen und es richtig machen. AfD, Piraten & Co wären ansatzweise schon richtig gewesen, haben aber auch alle das selbe Problem: Schlecht organisiert und zu weit rechts oder links. Wenn ich nicht schon ein alter Sack wäre, ich würde eine neue Partei gründen und unseren Politikern mal kräftig aufmischen. Denn um etwas zu bewegen, braucht es ein paar Jahre [/OT]
Gruss Otto PS: Sorry wenn ich manchmal banale Fragen stelle. Ich bin Hobby-Programmierer und nicht zu faul die SuFu zu benutzen
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Perlsau
(Gast)

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#5

AW: EuGH kippt Safe Harbor

  Alt 7. Okt 2015, 10:22
Hallo, die Sanktionen mit der Schnüffelei der Schlapphüte in Verbindung zu bringen, halte ich schon für etwas gewagt.
Wenn ein krimineller vor der Tat seine Opfer ausspioniert, bringst du das dann auch nicht in Zusammenhang? Anders formuliert: Das alles kommt von derselben US-Administration (und damit meine ich gewiß nicht in erster Linie Obama) und dient dem einzigen Zweck, die Vorherrschaft des US-Imperiums zu sichern.

Einzige Gemeinsamkeit die ich erkennen kann: Die Politik hat in beiden Fällen kläglich versagt und ihre Hausaufgaben nicht gemacht.
Welche Politik? "Unsere" Polit-Marionetten machen doch keine Politik, zumindest nicht ihre eigene, und wenn, dann lediglich kleinliche Machtpolitik. Im Großen dagegen sind sie vollständig US-hörig und -abhängig, was soviel bedeutet wie von der Finanzmafia, die ihren Hauptsitz in den USA hat, weitgehend gekauft.

Und das trifft auch auf das EuGH-Urteil zu. Wobei mir da der Verdacht hochkommt, dass das Prozedere von der Politik so gewollt war. Es geht um eine für die Beteiligten unangenehme Angelegenheit. Bekanntlich meiden unsere Politiker solche wie die Pest, weil es Wählerstimmen kostet. Dieses (teilweise europaweite) Politikerverhalten ist das ursächliche Problem. Weil wir diese Politiker immer noch wählen, ist es auch ein vom Wahlvolk mitverursachtes Problem.
Gewollt von welcher Politik? Natürlich ist das von der US-Politik so gewollt, was denn sonst?

Irgend jemand unter dem deutschen Wahlvolk müsste mal den A. hoch kriegen und es richtig machen. AfD, Piraten & Co wären ansatzweise schon richtig gewesen, haben aber auch alle das selbe Problem: Schlecht organisiert und zu weit rechts oder links. Wenn ich nicht schon ein alter Sack wäre, ich würde eine neue Partei gründen und unseren Politikern mal kräftig aufmischen. Denn um etwas zu bewegen, braucht es ein paar Jahre
Da dürftest du nur ein Problem haben, wenn dir der Sinn danach steht, vom Mainstream abweichende Ansichten zu vertreten: Du wirst entweder erst gar nicht bekannt, weil die Medien dich totschweigen, oder negativ beleumdet, weil die Massenmedien, allen voran das Fernsehen, dich verunglimpfen. Angesichts deiner doch eher flachen Argumentation bist du vermutlich selbst regelmäßiger Massenmedienkonsument und verfügst daher gar nicht über Sichtweisen und Blickwinkel, die darüber hinausgehen. Daher will ich es mal ein wenig salopper formulieren: Wenn Wahlen etwas bewirken könnten, wären sie verboten. Bundesweite Plebiszite könnten etwas bewirken, weshalb sie verboten sind. Wer garantiert, daß eine alternative Partei sich nicht ebenfalls korrumpieren läßt, wie wir das bei SPD und Grünen gesehen haben? Richtig, niemand, denn Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.

Man diskutiert hier und andernorts stets nur über Symptome und macht Lösungsvorschläge, die man umsetzen würde, wenn man denn die Macht dazu hätte. Dabei sind all diese Phänomene – Gewaltbereitschaft, zunehmende Verrohung der Gesellschaft, zunehmende weltweite Kriegsgefahr, zunehmende Verdummung der Menschen durch Massenmedien, insbesondere TV, zunehmende Verelendung breiter Bevölkerungsmassen usw. – Ausdruck und Folge weltweit traditerter Erziehungsmethoden, die sich vor allem eines einzigen »Tricks«, der weitreichende Auswirkungen hat, bedienen: Der Reduzierung menschlicher Empathiefähigkeit bereits beim Kleinkind. Nur dadurch kommt all das zustande. Interessiert aber niemanden, das Thema ist für die meisten zu schmerzhaft und angstbesetzt oder sie haben das Wesentliche ihrer Kindheit schon so tief vergraben, daß sie schon längst keinen Zugang mehr dazu haben. Und da sich kaum jemand mit diesen Zusammenhängen befassen will – Psychogeblubber, das ist bäh – bleiben sie den meisten weiterhin verborgen. Lieber wird dann von genetischer Determiniertheit geschwallt, vom Bösen des Menschen, das immer nur in anderen existiert. Doch das eigene »Böse« will man nicht sehen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Daß wir uns unsere Probleme selber machen, dürfen wir niemals bemerken, auch dann nicht, wenn's die Anstalt thematisiert.

Körperliche Lust und die Ursprünge der Gewalttätigkeit
Arno Gruen über Haß und dessen Ursachen
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mkinzler
(Moderator)

Registriert seit: 9. Dez 2005
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39.874 Beiträge
 
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#6

AW: EuGH kippt Safe Harbor

  Alt 7. Okt 2015, 10:25
Die DP ist sicherlich der falsche Ort für derartige Diskussionen.
Markus Kinzler
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Daniel
(Co-Admin)

Registriert seit: 30. Mai 2002
Ort: Hamburg
13.920 Beiträge
 
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#7

AW: EuGH kippt Safe Harbor

  Alt 7. Okt 2015, 10:36
Die DP ist sicherlich der falsche Ort für derartige Diskussionen.
Gebe ich Dir zu 100% recht - wenngleich man das Ausgangsthema durchaus spannend aus IT-Sicht beleuchten kann. So zum Beispiel die Konsequenzen für deutsche bzw. europäische Unternehmen und die Rechts-Unsicherheit, die mal wieder entstanden ist.
Daniel R. Wolf
mit Grüßen aus Hamburg
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