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Quo vadis Embarcadero?

Ein Thema von Codehunter · begonnen am 19. Feb 2014 · letzter Beitrag vom 9. Jul 2014
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Benutzerbild von Stevie
Stevie

Registriert seit: 12. Aug 2003
Ort: Soest
4.045 Beiträge
 
Delphi 10.1 Berlin Enterprise
 
#1

AW: Quo vadis Embarcadero?

  Alt 22. Feb 2014, 21:14
Auch bei MS werden die Zyklen kürzer und kürzer. Jedes Jahr eine Major und die Minors kommen in immer kürzeren Zyklen.
Nein, werden Sie nicht. 2013 war eine Ausnahme und hing eng mit Windows 8 Änderungen zusammen, die nächste Version ist VS 2015.
Da hat wohl jemand die Build 2013 verpasst, wo Steve Ballmer sagte: "We are moving to an absolutely rapid release cycle."
Stefan
“Simplicity, carried to the extreme, becomes elegance.” Jon Franklin

Delphi Sorcery - DSharp - Spring4D - TestInsight
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michaelthuma
(Gast)

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#2

AW: Quo vadis Embarcadero?

  Alt 20. Feb 2014, 14:40
Die oft bemäkelte Qualität stört mich soweit nicht. Sie behindert mich nicht mit der VCL unter Windows.

Der Class Explorer geht auch ganz gut mittlerweile.

Schlecht ist weder im Delphi noch im C++ Builder etwas. Da fällt mir im Studio mehr ein das hinkt. Allein Code Insight & Friends ausgeschalten und CNPack minimal aufgedreht.

Viel besser als im Freepascal wird man nicht. Das nehme ich unter Linux mittlerweile auch unter Windows. Der Firemonkey ist nicht schlecht, aber irgendwie 'haterschert'. Gut gemeint aber um Nuancen zuviel des Guten. Mittlerweile kann ich für den Hausgebrauch ein OS/X Anwendung basteln.

Die Welt geht zumindest bei uns in eher die Richtung die der Sebastian gerne beschreibt oder auch der Stefan G. - weg von der Gemütlichkeit. Das ist gar nicht lustig.

Wie die EMB glaubt, dass jemand draufkommt wie der FMX funktioniert ohne Vorwissen aus der Histore - du lieber Schwan. Entweder sind die jungen Entwickler so schlau oder ich schon etwas dement. Das will ich gar nicht ausschließen. Delphi ist gewachsen.

Für mich der nur für sich selbst entwickelt ist das Angebot aus der Pascal Welt - mit Delphi, Oxygene, Free Pascal und XEROCODER ob des Grids eigentlich mehr als zufriedenstellend. Ich hab den SA mit FireDAC das geht, das ist leistbar. Im Prinzip das RAD Studio ohne Mobile. Alle anderen Features aus der Enterprise vermisse ich nicht wirklich im Moment. Es fehlt überall ein Stück zum Glück. Aber nicht visuelle Sachen, das ist das gros, da wird die Sache bitter. Die EMB hat zwar ein paar wesentliche Dinge nachgezogen. Essentielle Sachen sind schon da.

Aber einem .net Framework können sie auch nicht beikommen oder dem Java Framework. Das wäre viel verlangt.

Lass dich aber nicht von den vielen Kommentaren ins Boxhorn jagen. Aber ein Punkt stimmt schon - die Windows Welt hat einfach den Charme verloren. Es ist nicht Delphi Community allein. Die Leute werden älter... Es ist 10 Jahre her.

2mal Updaten im Jahre zahlt sich nicht aus. XE4 und XE5 mit den letzten Patches geht ganz gut mit der Pro.

Ich verfolge in letzter Zeit immer öfter hier und anderswo Diskussionen um Delphi und den Weg, den Embarcadero da einschlägt.

Ganz ehrlich: Ich liebe Delphi (die Sprache) für ihre Eleganz und Erlernbarkeit. Ich würde wahrscheinlich auch so schnell nicht aufhören. mit Delphi zu entwickeln. Aber: Die Sprache und die IDE hängt seit Jahren den aktuellen Trends teilweise um eine Dekade hinterher (x64 mal als Paradebeispiel).

Damit ist Delphi wirklich keine gute Basis zur Entwicklung für neue Plattformen, einfach weil die potentielle Kundschaft nicht bereit ist mal eben 10 Jahre zu warten bis man bestimmte Features bereitstellen kann.

Quo vadis Embarcadero?
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Benutzerbild von Memnarch
Memnarch

Registriert seit: 24. Sep 2010
737 Beiträge
 
#3

AW: Quo vadis Embarcadero?

  Alt 24. Feb 2014, 12:54
[...] der für Android arbeitet mit dem NDK statt dem SDK (nur gelesen, keine eigenen Erfahrungen) [...]
Das liegt daran, dass sich das SDK nur um Java dreht und keinen nativen Code erlaubt. Für einen Compiler (oder einen Entwickler), der nativen Code erzeugen will/muss (siehe Echtzeitanwendungen wie Spiele), ist dass NDK unerlässlich. IIRC enthält nämlich nur dieses auch die entsprechenden low-level assembler und die Bibliotheken zum linken.

Grüße
Memnarch
Da man Trunc nicht auf einen Integer anwenden kann, muss dieser zuerst in eine Float kopiert werden
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Buddelfish
(Gast)

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#4

AW: Quo vadis Embarcadero?

  Alt 24. Feb 2014, 13:28
Was war jetzt nochmal der große Vorteil von Oxygene ggü. C#?
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mkinzler
(Moderator)

Registriert seit: 9. Dez 2005
Ort: Heilbronn
39.874 Beiträge
 
Delphi 11 Alexandria
 
#5

AW: Quo vadis Embarcadero?

  Alt 24. Feb 2014, 13:35
-basiert of Object Pascal
http://edn.embarcadero.com/article/41697
Markus Kinzler
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Buddelfish
(Gast)

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#6

AW: Quo vadis Embarcadero?

  Alt 24. Feb 2014, 13:48
Ja, und der Vorteil ggü. C#? Das es auf Object Pascal basiert ist ja jetzt nicht direkt ein Vorteil ggü C#.
Ich frage deshalb, weil es irgendwie komisch ist, auf eine saugeile IDE (Delphi) zu verzichten, um dann so ein exotisches Sprachderivat wie Oxygene in einer IDE zu verwenden, die eigentlich für C# gemacht ist und wo es so dermaßen viele C# Add ons gibt, das man ziemlich behämmert sein muss, wenn man in VS mit Oxygene arbeitet. Klingt irgendwie so, als ob man auf Deibel komm raus bei einem Pascaldialekt bleiben will. Wieso?
Es hat mehr Sprachfeatures
Es kann nicht nur .NET IL-Code sondern auch Java Bytecode (Android) und nativen Mac- und iOS-Code generieren
Das ist doch mal ne Aussage.
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mkinzler
(Moderator)

Registriert seit: 9. Dez 2005
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39.874 Beiträge
 
Delphi 11 Alexandria
 
#7

AW: Quo vadis Embarcadero?

  Alt 24. Feb 2014, 14:11
Zitat:
Ja, und der Vorteil ggü. C#?
Hast du dir den Link angesehen?
Differences between the Oxygene language in Embarcadero Prism and C#
Markus Kinzler
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Benutzerbild von Phoenix
Phoenix
(Moderator)

Registriert seit: 25. Jun 2002
Ort: Hausach
7.643 Beiträge
 
#8

AW: Quo vadis Embarcadero?

  Alt 24. Feb 2014, 13:45
Was war jetzt nochmal der große Vorteil von Oxygene ggü. C#?
Es hat mehr Sprachfeatures
Es kann nicht nur .NET IL-Code sondern auch Java Bytecode (Android) und nativen Mac- und iOS-Code generieren
Sebastian Gingter
Phoenix - 不死鳥, Microsoft MVP, Rettungshundeführer
Über mich: Sebastian Gingter @ Thinktecture Mein Blog: https://gingter.org
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jensw_2000
(Gast)

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#9

AW: Quo vadis Embarcadero?

  Alt 24. Feb 2014, 14:10
Was war jetzt nochmal der große Vorteil von Oxygene ggü. C#?
Pro

Oxygene Code ist "Pascal" mit .Net, Java und ObjC Kompiler, mit nativem SDKs Support, ohne Wrapper.
Mit Oxygene kannst Du daher auch problemlos iOS Libs oder Java Bibliotheken entwickeln, die Java Menschen oder ObjC'ler in ihren Umgebungen nutzen können.
Oxygene hat echt coole Sprachfeatures (nullable types, future types, parallel loops, multipart-method names (wie ObjC), code contracts und 1000 Sachen mehr).
Oxygene macht die anderen Plattformen erst "normal" , denn die RemObject Jungs bringen ihrem Compiler zielstrebig bei, das Beste aus allen Sprachen für alle Plattformen bereitzustellen. Dabei heraus kommt z.B. heraus, dass Java Properties,Linq und Delegates kann, iOS Generics und "LINQ" kennt, .Net Multipart Methodnames usw.
Perfekt: Das RemObjects Team reagiert im Supportforum direkt und schnell auf Wünsche und Sorgen. Da versackt nichts in QC oder bleibt ungehört.

Contra
Im .Net Bereich sind viele Tools und große Komponenten (DevExpress usw.) meistens nur für C# ausgelegt (also in Bezug auf Beispielcode, Templates oder Dokumentation). Unter dem Strich ist zwar alles nur "IL Code", aber als C# Entwickler hat man klar bessere IDE Werkzeuge in der Hand.

Hydrogene (die neue Schwestersprache von Oxygene) basiert nicht auf Pascal sondern auf C#. Also Oxygene Features in "C# Sprache". Soll im März als Final Release rauskommen. Damit wird die Kluft im Bezug auf die "IDE Werkzeuge" hoffentlich kleiner.

Das Gute an .Net ist, dass man ja problemlos Assemblies mit unterschiedlichen Sprachen in eine Solution legen kann. Daher kann man C# und Oxygene auch bequem mischen und die Stärken von Beiden nutzen.

Geändert von jensw_2000 (24. Feb 2014 um 14:15 Uhr)
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