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Festplatte defragmentieren

Ein Thema von DelphiProgrammer · begonnen am 18. Feb 2014 · letzter Beitrag vom 20. Feb 2014
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Popov
(Gast)

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#1

AW: Festplatte defragmentieren

  Alt 18. Feb 2014, 14:36
Nun ja, die Frage nach dem Sinn von Defragmentierungsprogrammen heutzutage darf man sich ruhig stellen. Da wäre zuerst das Windows das im Grunde permanent irgendwie auf die Platte zugreift. Schon alleine die Registry wird permanent geändert. Und dann noch die zig Logs und sonstiges an das man gar nicht denkt. Defragmentierung war unter DOS sinnvoll, Windows macht alles durcheinander. Im Grunde ein Partition für das OS und eines für die Daten. Dann kann man gelegentlich die Daten defragmentieren (wenn man große Daten, wie z. B. Videos hat).
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Benutzerbild von himitsu
himitsu

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Delphi 12 Athens
 
#2

AW: Festplatte defragmentieren

  Alt 18. Feb 2014, 14:53
SSDs halten schon ganz schön viele Schreibzyklen aus ... selbst mit Defragmentieren sollten die noch paar Jahrzehnte durchhalten.

Und wenn man mal einen DEFRAG-Befehl (so wie beim TRIM) einführt ... soooooo schnell hätte man dann noch nie defragmentiert.


Viele kleine defragmentierte Blöcke, bei häufig bearbeiteten Dateien, sind genauso schädlich.
Da ist es nach dem Defragmentieren besser, wenn dann wieder "komplette" Blöcke zusammenhängend geschrieben werden können.
-> Solange die Sektor-/Clustergröße nicht den Speicherblöcken der SSD entsprechen.

Wobei es dort ja reicht, wenn nur die nötigen Dateien neu angeordnet (defragmentiert) werden und es da egal ist, wo die auf dem Datenträger landen, denn Alles an den Anfang ist bei SSD ja vollkommen nutzlos.
Ein Therapeut entspricht 1024 Gigapeut.
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Medium

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Delphi 2007 Enterprise
 
#3

AW: Festplatte defragmentieren

  Alt 18. Feb 2014, 15:25
Da bei SSDs intern fast immer eine "wear-leveling"-Logik arbeitet, die ohnehin komplett transparent die Daten wie wild auf die Zellen verteilt, kommt eine Defragmentierung von SSDs einem "in eine etwas andere, aber vermutlich ähnlich schlimme Unordnung bringen" gleich. Es macht in keinem Fall irgend welchen Sinn bei SSDs. Selbst wenn die Lebensdauer noch so hoch ist. Man gewinnt nix.
"When one person suffers from a delusion, it is called insanity. When a million people suffer from a delusion, it is called religion." (Richard Dawkins)
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greenmile

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#4

AW: Festplatte defragmentieren

  Alt 18. Feb 2014, 15:34
Bei JK gibt es eine DLL, mit der sich das realisieren lässt:

http://www.kessels.com/jkdefrag/

ein wenig Googlen und die Implementierung kommt zu Tage, z.B. hier.

Geändert von greenmile (18. Feb 2014 um 15:37 Uhr)
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himitsu

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#5

AW: Festplatte defragmentieren

  Alt 18. Feb 2014, 15:53
Windows bietet seit Vista eine transparente und sichere API dafür.



Meine Entwicklungspartition ist mit kleinen Clustern formatiert, die nur ein Bruchteil der Speicherblöcke der SSD entsprechen. (wegen der Masse an kleinsten Dateien und dem begrenzten Platz)

Also egal wie wild die eigentlichen Blöcke verteilt sind, es wird dennoch schneller/schonender, wenn die Dateien in ganzen Blöcken gruppiert sind.
Ein Therapeut entspricht 1024 Gigapeut.
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jaenicke

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#6

AW: Festplatte defragmentieren

  Alt 18. Feb 2014, 15:54
Bei JK gibt es eine DLL, mit der sich das realisieren lässt:
Und auch diese nutzt die API von Microsoft.

// EDIT:
Und zu SSDs:
Bisher ist mir noch keine untergekommen, die durch defekte Blöcke aufgefallen ist. Die sind immer vorher komplett ausgefallen.
Sebastian Jänicke
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Geändert von jaenicke (18. Feb 2014 um 16:03 Uhr)
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#7

AW: Festplatte defragmentieren

  Alt 18. Feb 2014, 19:46
Defragmentieren kann schon noch was bringen, wenn man nicht einfach nur stumpf einzelne Dateien zusammenklebt wie der Windows-Defragmentierer. Mit MyDefrag (früher JkDefrag) hab ich gute Erfahrungen gemacht. Wenn man z.B. nach Ordnern sortiert, flutscht das Einlesen von Ordnern schon merklich besser (für eine Weile zumindest). Allerdings dauert der Defragmentiervorgang natürlich auch recht lange, wenn fast der komplette Inhalt neu angeordnet wird, und die Festplatte nutzt sich natürlich dabei auch ab. Von daher muss man sich überlegen, ob (bzw. wie oft) es einem das Wert ist.

Ich hab jetzt selber auch schon eine Weile nicht mehr defragmentiert, aber an meinem Dateisystem hat sich auch nicht so viel verändert, deshalb ist da auch kaum was fragmentiert. Bei größeren Festplattenkapazitäten fragmentiert der Inhalt eh nicht mehr so schnell (so lange man sie nicht komplett vollschreibt).

Aber ich denke in Zeiten von SSDs verliert das Thema langsam wirklich an Relevanz. Die Sachen, wo es auf Geschwindigkeit ankommt, packt man auf die SSD, und nur die großen Datenblöcke wie Filme kommen auf die Festplatte. Da kann dann eigentlich ohnehin kaum noch was fragmentieren, und wenn dann macht es sich nicht bemerkbar.

Also ich denke, es ist heute schlauer, Geld in eine SSD zu investieren als Zeit in Defragmentierung. Und Zeit in ein eigenes Defragmentierprogramm würde ich schon gar nicht mehr investieren, denn bis du das fertig hast, hat sich das Thema wahrscheinlich endgültig erledigt.
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himitsu

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Delphi 12 Athens
 
#8

AW: Festplatte defragmentieren

  Alt 18. Feb 2014, 23:20
In den letzten 10 Jahren sind mir auch kaum DP-ler aufgefallen, die sich überhaupt mal damit "etwas länger" beschäftigt hatten.

Ich glaub sakura hatte mal vor vielen Jahren hier einen eigenen Defragmentierer vorgestellt und ich hatte mich auch mal vor sehr vielen Jahren mal kurz damit beschäftigt (allerdings mehr nur um mal mit der API rumzuspielen und vorallem um die Fragmentierung anzuzeigen und zu analysieren, aber fast nicht das dann auch wirklich zu defragmentieren, bzw. ich hatte erstmal nur überlegt WIE und wohin man die Dateien effektiv defragmentiert).
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p80286

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FreePascal / Lazarus
 
#9

AW: Festplatte defragmentieren

  Alt 20. Feb 2014, 10:44
... und die Festplatte nutzt sich natürlich dabei auch ab. Von daher muss man sich überlegen, ob (bzw. wie oft) es einem das Wert ist.
Äh ja ist richtig, aber würdest Du es ablehnen zu Fuß zum Bäcker zu gehen weil sich die Sohlen Deiner Schuhe abnutzen?

Gruß
K-H
Programme gehorchen nicht Deinen Absichten sondern Deinen Anweisungen
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