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Firemonkey vs. Xamarin

Ein Thema von lowmax_5 · begonnen am 17. Feb 2014 · letzter Beitrag vom 28. Jun 2017
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mkinzler
(Moderator)

Registriert seit: 9. Dez 2005
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39.874 Beiträge
 
Delphi 11 Alexandria
 
#1

AW: Firemonkey vs. Xamarin

  Alt 18. Feb 2014, 09:08
Wobei mit den Komponenetn von D.P.F

http://sourceforge.net/projects/dpfdelphiios/
http://sourceforge.net/projects/dpfdelphiandroid/

auch FMX-Wrapper für die nativen Systemkomponenten vorliegen.
Markus Kinzler
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lowmax_5

Registriert seit: 9. Mai 2003
Ort: Münster, NRW
258 Beiträge
 
Delphi 11 Alexandria
 
#2

AW: Firemonkey vs. Xamarin

  Alt 18. Feb 2014, 10:44
Zitat:
Wobei mit den Komponenetn von D.P.F

http://sourceforge.net/projects/dpfdelphiios/
http://sourceforge.net/projects/dpfdelphiandroid/

auch FMX-Wrapper für die nativen Systemkomponenten vorliegen.
Wären die Wrapper-Komponenten den eine echte Option, um FMX doch einzusetzen?
Letzten Endes kommt es ja gerade bei mobilen Geräten darauf an, das der erzeugte Code schlank ist und nicht nach einer halben Stunde den Akku aussaugt, da die Komponenten gerendert werden. Hat schon jmd. die Komponenten von D.P.F. erfolgreich eingesetzt?
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v2afrank

Registriert seit: 9. Mai 2005
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Delphi XE2 Professional
 
#3

AW: Firemonkey vs. Xamarin

  Alt 18. Feb 2014, 12:22
Den Beitrag von lowmax_5 kann ich voll und ganz unterschreiben. Mich würde es auch interessieren ob schon jemand etwas über den realen Einsatz von D.P.F. sagen kann. Zumindest für Iphone gibt es ja ein real World Beispiel. Leider habe ich kein IPhone um das zu testen.
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Darlo

Registriert seit: 28. Jul 2008
Ort: München
1.196 Beiträge
 
Delphi 10.2 Tokyo Enterprise
 
#4

AW: Firemonkey vs. Xamarin

  Alt 18. Feb 2014, 13:26
Ich setze die von TMS unter iOS ein. Läuft top.
Philip
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Crocotronic

Registriert seit: 9. Mai 2013
258 Beiträge
 
#5

AW: Firemonkey vs. Xamarin

  Alt 18. Feb 2014, 16:22
Meiner Meinung nach macht die Firemonkey-Entwicklung nur dann sinn, wenn man weiterhin mit Delphi arbeiten möchte, um jahrelang gesammelte Erfahrungen zu nutzen.
Außerdem ist das Erlernen einer neuen Sprache um Weiten aufwändiger, als sich in Firemonkey einzuarbeiten.
Wenn sich aber die Frage stellen würde, ob lieber mit Delphi XE4/5 oder Oxygene,Xamarine,..., anzufangen, dann wäre die Antwort ja wohl klar. Schon allein wegen der buggy IDE und all den Nerven, die drauf gegangen sind, würde ich von Delphi XE4/5 abraten.
Wenn man sich dann auch noch das Ergebnis einer Firemonkey-Entwicklung anguckt (ohne nativen Controls), dann würde man wahrscheinlich bereuen, überhaupt gefragt zuhaben.
Trotzdem habe ich mich für diese Entwicklung entscheiden, da Ich eben weiterhin mit Delphi programmieren will und auch keine Lust auf C-Java-Mischmasch-Sprachen habe (weshalb auch nur Oxygene für mich als Alternative in Frage käme)
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vagtler

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Ort: Köln
667 Beiträge
 
Delphi 2010 Professional
 
#6

AW: Firemonkey vs. Xamarin

  Alt 18. Feb 2014, 16:40
[...] Außerdem ist das Erlernen einer neuen Sprache um Weiten aufwändiger, als sich in Firemonkey einzuarbeiten. [...]
Das kann ich definitiv nicht unterschreiben. Ich kann in meiner täglichen Arbeit permanent beobachten, wie leicht der Wechsel zwischen Programmiersprachen auch eher ungeübten Entwicklern fällt. Die Einarbeitung in das zugrundeliegende Framework bedeutet eigentlich den zeitraubenden Hirnschmalz. Und da bildet Firemonkey keine Ausnahme.

Nebenbei bemerkt ist tatsächlich all unseren Delphi-Entwicklern der Wechsel auf C# wirklich sehr leicht gefallen und lässt sich wirklich in wenigen Tagen messen - zumindest was die Sprache als solches betrifft.
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Crocotronic

Registriert seit: 9. Mai 2013
258 Beiträge
 
#7

AW: Firemonkey vs. Xamarin

  Alt 18. Feb 2014, 17:35
Nebenbei bemerkt ist tatsächlich all unseren Delphi-Entwicklern der Wechsel auf C# wirklich sehr leicht gefallen und lässt sich wirklich in wenigen Tagen messen - zumindest was die Sprache als solches betrifft.
Die Sprache als solche hast du auch gelernt, wenn du dir ein C-Buch durchliest.
Aber erst wenn man es mal geschafft hat, ein großes Projekt zu vollenden, kannst du behaupten, dass man einer Sprache mächtig ist.
Das kann ich definitiv nicht unterschreiben. Ich kann in meiner täglichen Arbeit permanent beobachten, wie leicht der Wechsel zwischen Programmiersprachen auch eher ungeübten Entwicklern fällt. Die Einarbeitung in das zugrundeliegende Framework bedeutet eigentlich den zeitraubenden Hirnschmalz. Und da bildet Firemonkey keine Ausnahme.
"Neue Sprache" lernen heißt ja nicht nur, die Syntax zu kennen und anwenden zu können. Viel mehr heißt es, mit Ihr zurecht zu kommen und bei Aufkommen eines Problems zu wissen, welche Mittel verwendet werden müssen. Dazu gehört auch sich mit den Bordmitteln bzw. mit sprachspezifischen Dingen (z.B. die Hier im Forum suchenHelferklasse in Delphi) auszukennen. Auch Tücken einer Sprache erfährst du erst mit der Zeit.
Das alles schaffst du nicht in wenigen Tagen.

Deshalb bin ich mir ziemlich sicher, dass die Mischung aus "neuer Sprache" und neuem Framework es schwerer macht, als auf bekannten Sprachkenntnissen aufzubauen.
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jensw_2000
(Gast)

n/a Beiträge
 
#8

AW: Firemonkey vs. Xamarin

  Alt 18. Feb 2014, 18:02
Xamarin habe ich mir ehrlich gesagt nie wirklich angesehen, aber wenn ich richtig informiert bin, dann verwendet es .Net und MonoTouch für iOS und OSX Applikationen.
Ohne Frage ist MonoTouch eine oft benutzte und brauchbare Lösung, um auf der Zielplattform mit den nativen SDKs zu arbeiten. Es hat aber auch große Nachteile. Zum Beispiel erhöht sich der Lernaufwand, weil man zum einen versehen muss, wie die nativen SDKs ticken und zum anderen muss man zusätzlich die Besonderheiten der dazwischenliegenden Abstraktionsschicht zur Programmiersprache C# lernen.
Weiterhin sehe ich auch einen "zeitlichen Nachteil" bei Xamarin, der dadurch entsteht, dass man bei iOS/OSX SDK bzw. MonoTouch Updates immer auf ein Xamarin Update warten muss, bevor man wirklich loslegen kann. Ebenfalls kann man nicht direkt ObjC Code anschauen und den äquivalenten C# Code dafür eintippen. Weil Standard C# u.a. keine Unterstützung für die ObjC Multipart Methodnames bietet. Man muss also immer umdenken.
In allen diesen Beziehungen ist Oxygene, dass ich seit iOS6 benutze, klar im Vorteil. Oxygene kompiliert direkt gegen die ObjC Runtime und arbeitet direkt mit den ObjC Klassen und iOS/OSX SDK's. Wenn etwas Neues kommt (im meinem Fall waren es iOS6.x /iOS7) dann braucht man "theoretisch" nur noch die neuen SDK Header in Oxygene importieren (das dauert 3 Minuten) und kann loslegen. Praktisch gab es bei der ersten iOS 7 Beta 2-3 Tage, die RemObjects gebraucht hat, um ein Fix für das neue Xcode 5 Storyboard Format bereitzustellen. Akzeptabel, wie ich finde.
Zudem kostet Oxygene nur einen Bruchteil von Xamarin, es unterstützt auch Java und das Android SDK (native Java ohne Framework Layer) und bietet zudem noch Sprachfeatures, bei denen alle anderen Sprachen deutlich hinterherhinken. Die Jungs von RO sind total engagiert dabei, dem Pre-Compiler alles beizubringen was er braucht, um das Beste aus allen Sprachen/Plattformen plattformübergreifend bereitzustellen (z.B. Properties und Delegates für Java, Linq Befehle für Objective C und Java, Multipart Methodnames für alle Plattformen, Simple Type boxing für ObjC, ...). Alles ist natürlich optional nutzbar.
Ich finde es einfach nur großartig.

Was das Lernen betrifft...
Ich bin auch ein altes Delphi Roß. Seit Delphi 3 habe ich mir zuvor keine andere Sprache angesehen.
Der Einstieg in die iOS Entwicklung war mit Oxygene aber wirklich leicht. Das liegt daran, dass fast alle iOS SDKs gleich aufgebaut sind. Es sind einfach fast immer Delegates und Protocols(Interfaces), in Kombination mit Befehlen die Dank der Multipart Methodnames wie ein Satz lesbar ( und damit weitestgehend selbsterklärend) sind.
Zum Start habe ich mir 10-20 "Frank Jüstel XCode Videos" auf Youtube angesehen. Danach hatte ich schon ein ziemlich gutes Gefühl dafür, wie Xcode mit den iOS SDKs zusammenarbeitet. Der Einstieg in Oxygene war Dank des vertrauten Pascals und der exakten Übereinstimmung der Methodennamen und Signaturen zu den iOS SDKs wirklich easy.
Natürlich lerne ich noch jeden Tags dazu und finde auch manchmal echte "iOS Brocken" (wie das Addressbook Framework) die mich erstmal erstmal wieder runterziehen, aber solche "Probleme" hätte ich mit anderen Entwicklungssystemen sicher auch gehabt.
Der Einstieg wird auch leichter durch den "Oxydizer" von Oxygene. Das ist ein Copy&Paste Tool, mit dem man Java-, Delphi, C# oder ObjC Code in die Zwischenablage kopieren und als Oxygene Pascal wieder pasten kann. Für ObjC ist der Teil zur Zeit nur in der Beta verfügbar, funktioniert aber schon recht gut und nimmt einem schon viel Übersetzungsarbeit ab.

Geändert von jensw_2000 (18. Feb 2014 um 18:07 Uhr)
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Phoenix
(Moderator)

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7.643 Beiträge
 
#9

AW: Firemonkey vs. Xamarin

  Alt 18. Feb 2014, 20:46
Nebenbei bemerkt ist tatsächlich all unseren Delphi-Entwicklern der Wechsel auf C# wirklich sehr leicht gefallen und lässt sich wirklich in wenigen Tagen messen - zumindest was die Sprache als solches betrifft.
Dazu möchte ich noch kurz meinen Senf abgeben
Ich denke, das es Delphianern per se relativ einfach gelingt, sich in C# und das .NET Framework im allgemeinen einzuarbeiten. Delphi als Sprache, die RTL und VCL tragen alle noch immer die Handschrift von Anders Hejlsberg, genauso wie C#, die CLR / BCL und FCL. Und wenn man - bildlich gesprochen - Anders' Fußstapfen in Delphi kennt, dann weiss man auch, wo man in der .NET Welt nach dem nächsten Fußabdruck schauen muss, wenn man dort weiterkommen will. Die Ähnlichkeit ist unverkennbar da. Man muss nur mal ein bisschen hinter die Fassade schauen.
Sebastian Gingter
Phoenix - 不死鳥, Microsoft MVP, Rettungshundeführer
Über mich: Sebastian Gingter @ Thinktecture Mein Blog: https://gingter.org
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