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DSL -- Außerordentliches Kündigungsrecht?!

Ein Thema von s.h.a.r.k · begonnen am 12. Apr 2013 · letzter Beitrag vom 26. Apr 2013
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Morphie

Registriert seit: 27. Apr 2008
Ort: Rahden
630 Beiträge
 
#1

AW: DSL -- Außerordentliches Kündigungsrecht?!

  Alt 12. Apr 2013, 20:28
Ich denke nicht, dass man da etwas machen kann... Die Verträge sind so ausgereift und sichern den Provider dementsprechend gut ab.
Was hilft: DSL Zugang bestellen, testen und ggf. innerhalb von 14 Tagen den Auftrag widerrufen...
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vagtler

Registriert seit: 9. Jul 2010
Ort: Köln
667 Beiträge
 
Delphi 2010 Professional
 
#2

AW: DSL -- Außerordentliches Kündigungsrecht?!

  Alt 12. Apr 2013, 21:01
[,,,] Was hilft: DSL Zugang bestellen, testen und ggf. innerhalb von 14 Tagen den Auftrag widerrufen...
Das hilft garantiert nicht.
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Morphie

Registriert seit: 27. Apr 2008
Ort: Rahden
630 Beiträge
 
#3

AW: DSL -- Außerordentliches Kündigungsrecht?!

  Alt 12. Apr 2013, 21:15
[,,,] Was hilft: DSL Zugang bestellen, testen und ggf. innerhalb von 14 Tagen den Auftrag widerrufen...
Das hilft garantiert nicht.
weil?

http://news.toptarif.de/widerrufsrec...ltung-gueltig/
http://www.wn.de/Archiv/2012/01/Sons...ltung-erhalten
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Furtbichler
(Gast)

n/a Beiträge
 
#4

AW: DSL -- Außerordentliches Kündigungsrecht?!

  Alt 13. Apr 2013, 07:37
Also Leute, Knebelverträge sind das nicht: Es wird ein Vertrag über eine zu erbringende Leistung vereinbart.

Problem: Ich habe 16MBit gekauft, aber nur 2MBit bekommen. Oder: Ich habe eine 100qm Wohnung angemietet, aber es sind doch nur 80qm. Oder ich habe ein 100PS Auto gekauft, aber in Wirklichkeit sind es nur 80PS. Oder 20

1. Wenn ich nach Lieferung das Produkt prüfe und nicht zufrieden bin, kann ich den Vertrag anfechten. Das war immer so, ist immer so und wird auch immer so sein.
2. Wenn ich damit zufrieden war (2 Jahre keine Beschwerde), dann kann ich den Vertrag nicht mehr anfechten, sondern nur noch aussteigen.
3. Bei meinem Provider sagt man, das bei 16MBit mindestens 12MBit ankommen müssen, d.h. eine Messung sollte mindestens 12MBit Bandbreite ergeben. Alles darunter müsse man nicht hinnehmen und sie würden das auch in Angriff nehmen.

Man muss natürlich selbst aktiv werden und sich beschweren. Ohne das geht es nicht. Und man muss die Speedtests des Anbieters verwenden und deren Hardware verwenden (mindestens beim Speedtest). Aber das ist logisch, denn die wollen ja auch ausschließen, das es an der Hardware liegt.

Ich würde folgendes vorschlagen: Man versucht, zeitnah aus dem Vertrag rauszukomen. Die könnten deine Freundin auch sofort aus dem Vertrag entlassen, wenn sie wollen. Ich würde also den Sachverhalt schildern und mit Nachdruck den Quasibetrug (bei 2MBit vs. 16MBit kann man umgangssprachlich schon von Betrug sprechen) anmerken. Allerdings ist es bei Schilderungen dieser Art taktisch immer klug, keine Anschuldigungen vorzubringen. Es wäre also vielleicht sinnvoll, das Wort 'Betrug' nicht zu verwenden, sondern eher von einem faulen Techniker oder einem Irrtum o.ä.

Ich kann mir vorstellen, das man sich da gütig einigt.

Bei mir z.B. schwankt die Bandbreite zwischen 2MB und 14MB und das ist auch nicht schön, aber eben nicht so sonnenklar. Außerdem habe ich es versäumt, mich rechtzeitig zu beschweren (gleicher Fall). Aber in 2 Monaten wird gewechselt und dann werde ich mir die Zeit nehmen, die Bandbreite zu prüfen.

Dein Fall ist aber schon wirklich ein starkes Stück.
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Benutzerbild von Ralf Kaiser
Ralf Kaiser

Registriert seit: 21. Mär 2005
Ort: Wuppertal
932 Beiträge
 
Delphi 10.3 Rio
 
#5

AW: DSL -- Außerordentliches Kündigungsrecht?!

  Alt 13. Apr 2013, 15:37
Problem: Ich habe 16MBit gekauft, aber nur 2MBit bekommen. Oder: Ich habe eine 100qm Wohnung angemietet, aber es sind doch nur 80qm. Oder ich habe ein 100PS Auto gekauft, aber in Wirklichkeit sind es nur 80PS. Oder 20
Also aus der Sicht der Provider hast du bis zu 16MBit, bis zu 100qm und bis zu 100PS gekauft! 2MBit, 80qm und 80PS (selbst 20PS) erfüllen diese Bedingungen!

(Ich hab mich auch schon darüber geärgert, bei mir kommen meine "gekauften" 16MBit seit einiger Zeit auf 10-11, aber ich hatte sehr lange Zeit nur höchstens 6MBit, da ist wohl einiges an den Leitungen gearbeitet worden)
Ralf Kaiser
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Furtbichler
(Gast)

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#6

AW: DSL -- Außerordentliches Kündigungsrecht?!

  Alt 13. Apr 2013, 17:27
Also aus der Sicht der Provider hast du bis zu 16MBit, bis zu 100qm und bis zu 100PS gekauft! 2MBit, 80qm und 80PS (selbst 20PS) erfüllen diese Bedingungen!
Nein, sooo einfach ist das nicht. Es wäre irreführende Werbung, wenn das in Ordnung wäre. Und ganz so bananenförmig ist unser Rechtssystem dann doch nicht.

Würde das nicht so stehen ("bis zu"), hätte man bei 15,7 MBit schon einen Kündigungsgrund, d.h. der Anbieter müsste präventiv 30-40% mehr Bandbreite anbieten, um die 16MBit garantieren zu können: Das rechnet sich nicht. Weiterhin gehört die letzte Meile der Telekom bzw. wird von ihr gemanaged, und die Anbieter haben somit nicht 100% Einfluss. Weiterhin kann es durch zu lange oder schlechte Leitungen (auch der Techniker) zu Qualitätseinbußen kommen.

Also bedeutet der 16MBit-Anschluss, das man im Idealfall (Hardware OK, Leitungen OK, Entfernung OK usw.) die 16MBit tatsächlich bekommt. Ich bekomme sie auch. Sehr sehr selten, aber es geht.

Es ist i.a. üblich, das man bei weniger als ca. 75% der vereinbarten Leistung von Nichterfüllung sprechen kann.
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Popov
(Gast)

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#7

AW: DSL -- Außerordentliches Kündigungsrecht?!

  Alt 13. Apr 2013, 18:15
Also eines habe ich inzwischen gelernt: die Leute an der anderen Seite der Telefonleitung müssen nicht unbedingt Ahnung von der Materie haben. Ich will nicht behaupten, dass sie die grundsätzlich nicht haben, sondern es muss nicht immer alles stimmen was sie sagen.

Wenn also der Mitarbeiter des rosa Drachen behauptet, dass sie nur noch eine 2000'er Leitung frei haben, dann kann das stimmen, es kann aber auch eine Räuberpistole sein.

Mal als Beispiel mein Anschluss. Eine zeitlang gab es Probleme bei meinem Anschluss, inzwischen geht es (drei mal klopf auf holz). Ich hab eine 100 MBit Leitung, habe real aber nur 50 MBit. Aber selbst bei der gab es eine zeitlang Probleme, so dass ein Mitarbeiter meinte, dass sie nur 25 garantieren können. Es wurde sogar mal ohne mich zu fragen mein Vertrag verändert auf 50 MBit. Nachdem ich Krach gemacht habe haben sie sich entschuldigt und es wieder umgestellt. Ein Mitarbeiter hat aber trotzdem, weil mein Anschlusskasten angeblich zu weit entfernt ist (trotz des Vertrages) auf stabile 25 MBit umgestellt. Auch da habe ich Krach gemacht und es wurde rückgängig gemacht.

Laut der Techniker und meines Anbieters lagen die Probleme alle bei mir. Der Anschlusskasten ist zu weit, meine Telefonleitungen sind zu alt, usw.

Blödsinn!

Ich hab mir einen modernen Router geliehen (nur zum testen) und habe mit dem Router etwa 95 MBit, mit dem veralteten Router kriege ich nur 50 MBit. Da ist also nichts mit Anschlusskasten zu weit oder veralteten Telefonleitungen, mein altes Gerät schafft das nicht. Leider wollen die das nicht kostenlos ersetzen, denn zu dem Zeitpunkt als ich es bekommen habe, war es auf der höhe der Zeit. Aber das ist eine andere Geschichte.

Und die ständigen Störungen, weswegen man mich auf stabile 25 MBit setzten wollte, war eine kaputte Telefondose in meiner Wohnung. Nachdem die ausgewechselt war, gab es keine Störungen mehr. Laut der Techniker war ich aber zu weil von Anschlußkasten entfernt.

Auf was ich hinaus will ist: nur weil der Provider oder deren Techniker etwas sagen und es sich logisch anhört, muss es nicht stimmen. Keines meiner Probleme haben die richtig erkannt. Alles hat sich mit der Zeit erledigt, aber nicht weil die etwas gewusst haben.

Wenn also einer erzählt, dass die nur noch 2000'er Leitungen frei haben, würde ich nachhacken, nachhacken, nachhacken und noch mal nachhacken. Sorry, heutzutage sind 2000 kBit das absolute Minimum. Es reicht für normales surfen und um YouTube Videos in mittlerer Qualität zu sehen. Ohne Probleme ist man (laut meiner Erfahrung) erst über 2000 kBit, also z. B. 6000 kBit.

Mein Vorschlag: anrufen, freundlich bleiben, denen sagen, dass man mit deren Leitung nicht zufrieren ist und ihnen ein Tag Zeit geben eine Lösung zu finden. Also sie in Zugzwang bringen. Andernfalls androhen den Anbieter zu wechseln. Und wenn das wg. des Vertrages nicht sofort geht, dann wird man eben in einem Jahr weg sein. Von wegen die haben nur noch 2000'er Leitungen. Da lachen ja die Hühner.
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