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Mandelbrot-Menge optimieren

Ein Thema von MrMooed · begonnen am 30. Sep 2012 · letzter Beitrag vom 1. Okt 2012
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Valle

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#1

AW: Mandelbrot-Menge optimieren

  Alt 30. Sep 2012, 12:09
Hallo,

dein Problem ist nicht die Berechnung der Menge, sondern die grafische Darstellung. Pixels ist sehr langsam. Du solltest dir hier etwas anderes suchen. Es könnte zum Beispiel helfen, ein TBitmap zu erstellen, dieses zu befüllen und erst anschließend darzustellen. (das nennt man Buffer) Außerdem gibt es eine wesentlich schnellere Alternative zu Pixels, die nennt sich Scanline. Mit Google und Co. wirst du dazu sicher einiges finden.

Wenn du dann noch die Berechnung optimieren willst, solltest du erstmal schauen, ob die iterative Variante des Algorithmus eventuell schneller ist.

Liebe Grüße,
Valentin
Valentin Voigt
BOFH excuse #423: „It's not RFC-822 compliant.“
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MrMooed

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#2

AW: Mandelbrot-Menge optimieren

  Alt 30. Sep 2012, 12:21
Hallo,

dein Problem ist nicht die Berechnung der Menge, sondern die grafische Darstellung. Pixels ist sehr langsam. Du solltest dir hier etwas anderes suchen. Es könnte zum Beispiel helfen, ein TBitmap zu erstellen, dieses zu befüllen und erst anschließend darzustellen.
Habe wohl vergessen zu erwähnen, dass 'Bild' eine TBitMap ist die anschließend auf die Form gemalt wird

Außerdem gibt es eine wesentlich schnellere Alternative zu Pixels, die nennt sich Scanline. Mit Google und Co. wirst du dazu sicher einiges finden.
Ok werde ich mir direkt mal ansehen

Wenn du dann noch die Berechnung optimieren willst, solltest du erstmal schauen, ob die iterative Variante des Algorithmus eventuell schneller ist.
Prinzipiell sollten Iterative und Rekursive Algorithmen doch gleichschnell sein oder ?
So etwas wird einem leider in der Schule nicht vermittelt und habe mir das "Wissen" selbst angeeignet, kann sein dass ich mich da total irre
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Valle

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#3

AW: Mandelbrot-Menge optimieren

  Alt 30. Sep 2012, 12:30
Beim Aufruf einer Funktion müssen alle zu übergebenden Variablen auf den Stack geschoben werden. Das allein kostet schon Zeit. Die Frage sollte also sein, ob der iterative Overhead das ausgleichen kann. Es gibt hier aber sicher einige mit abgeschlossenem Informatikstudium, die dir das besser erklären können als ich. Des Weiteren hat man bei Rekursion das Problem, dass es eine maximale Rekursionstiefe hat, die die Menge an verschachtelten Aufrufen stark beschränkt.

Rekursive Lösungen sind meist viel lesbarer und "schöner" als ihre iterativen Pendanten.

Ob das in der Praxis bei deinem Beispiel wirklich viel Unterschied macht kann ich dir nicht sagen. Aber wenn es dich interessiert kannst du es natürlich herausfinden. Es gibt Möglichkeiten, die Zeit einer Berechnung zu messen. Das kannst du für beide Verfahren durchführen, wenn du magst. Theoretisch meinte selbst der Prof an der FH, an der ich ein Semester lang ein Frühstudium abgelegt habe, dass die rekursive Variante unschlagbar toll wäre. Praktisch hatte er aber öfter mal Unrecht.
Valentin Voigt
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#4

AW: Mandelbrot-Menge optimieren

  Alt 30. Sep 2012, 12:59
Tatsache
Nach meinen Messungen beträgt die Mittlere Zeit um 20 mal das Selbe Bild zu rechnen:
Rekursiv: 423,55ms
Iterativ: 412,65ms
kleiner aber feiner Unterschied Werde das ganze nachher nochmal testen wenn ich auf ScanLine umgestellt habe.
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Neutral General

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#5

AW: Mandelbrot-Menge optimieren

  Alt 30. Sep 2012, 14:29
Hi,

Scanline wird dir einen großen Geschwindigkeitsschub geben.
Mit Multithreading lässt sich das auch beschleunigen.
Du teilst das bild einfach unter den Kernen auf und jeder Kern berechnet einen Teil des Bildes.
Im Hauptthread fügst du die Teile zusammen und zeichnest (Das Zeichnen ist normalerweise leider nicht threadsafe)
Michael
"Programmers talk about software development on weekends, vacations, and over meals not because they lack imagination,
but because their imagination reveals worlds that others cannot see."
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#6

AW: Mandelbrot-Menge optimieren

  Alt 30. Sep 2012, 15:04
Eigentlich wollte ich Multithreading erst am Schluss machen, da ich sonst schlechten Code mit Hardware kompensiere

Nun gut .. ich würde es dann so machen, dass jeder Thread einen Streifen des Bildes rechnen muss. Also 'Fensterbreite / CPUKerne' dann muss ich ihm noch den ganzen Algorithmus und die Zeichenfunktion in den Thread packen oder ?
Somit muss dem Thread dann noch übergeben werden von welchem xMin - xMax er rechnen soll.
Aber auf meine Form kann der Thread nicht selber zeichnen - eine TBitMap als Rückgabe

Hatte vor langer Zeit mal einen Link zum multithreading gefunden, vllt kennt jemand etwas noch verständlicheres ?
Multithreading
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Valle

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#7

AW: Mandelbrot-Menge optimieren

  Alt 30. Sep 2012, 15:11
Eigentlich wollte ich Multithreading erst am Schluss machen, da ich sonst schlechten Code mit Hardware kompensiere
Richtig so!

Vielleicht machst du es auch gleich in zwei Schritten. Erst die Threads alle Werte berechnen lassen und in einem Array zwischenspeichern. Und dann den Main-Thread alles zeichnen lassen. Letzteres lässt sich ja via Multithreading vermutlich sowieso nicht beschleunigen. Höchstens noch via OpenGL, aber das ist ... weit gegriffen.
Valentin Voigt
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