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Legales Musik Sharing?

Ein Thema von Popov · begonnen am 25. Mai 2012 · letzter Beitrag vom 27. Mai 2012
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hathor
(Gast)

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#1

AW: Legales Musik Sharing?

  Alt 26. Mai 2012, 09:03
Legales Musik Sharing gibt es NUR zuhause.
Sobald ein LAN-Kabel oder WLAN/WAN/WWAN mit fremden geschützten Inhalten die Grundstücksgrenzen verlässt, ist es schon illegal.
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Benutzerbild von implementation
implementation

Registriert seit: 5. Mai 2008
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FreePascal / Lazarus
 
#2

AW: Legales Musik Sharing?

  Alt 26. Mai 2012, 10:14
Legales Musik Sharing gibt es NUR zuhause.
Sobald ein LAN-Kabel oder WLAN/WAN/WWAN mit fremden geschützten Inhalten die Grundstücksgrenzen verlässt, ist es schon illegal.
Das habe ich aber anders gehört. Es ist m. W. auch legal, einem Freund, Nachbarn, etc. ein Musikstück zuzumailen - das ist ein Unterschied, als es öffentlich auf einen Torrenthoster zu stellen.

Sony, Universal und Co. mögen das natürlich nicht. Aber das ist mir herzlich Wurst, denn die hätten es sowieso am liebsten, wenn man für jedes Hören einzeln zahlen müsste, am besten so 20€ pro Lied und pro Hören. Dabei noch schön meine Festplatte mit einem Trojaner Betriebssystem TPM EFI durchsuchen und alles schön übertragen.
Und damit man diese Rechte alle bekommt, wird schön Propaganda gemacht, die Daten seien "Eigentum" der Erzeuger und der Ablauf der Schutzfrist "Enteignung". Denn "Enteignung" klingt so schön, und allein durch diesen Propagandabegriff bekommt man schon diverse Politiker auf seine Seite.
Ich habe entsprechenden Contentmafias bereits genug Kohle in den Rachen geworfen und bereue es - denn als Dank geben sie mir SOPA, PIPA, ACTA, IPRED, CISPA etc.pp. zurück. Nett von ihnen.

Geändert von implementation (26. Mai 2012 um 10:32 Uhr)
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Popov
(Gast)

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#3

AW: Legales Musik Sharing?

  Alt 26. Mai 2012, 11:03
Legales Musik Sharing gibt es NUR zuhause.
Sobald ein LAN-Kabel oder WLAN/WAN/WWAN mit fremden geschützten Inhalten die Grundstücksgrenzen verlässt, ist es schon illegal.
Wer sagt das, kannst du es belegen?

Also ich will keinem was, soll sich Lady Gaga ihren dritten rubnbesetzten Elfenbeinrückenkratzer kaufen, aber Gesetzt ist Gesetz. Wenn ein Rechteverwerter eine Oma abmahnen läßt, weil, keine Ahnung, sie zwar selbst noch nie im Internet war, aber irgendwie die IP zu ihr paßt, mit der Begründung, sorry, aber Gesetz ist Gesetzt, dann weiß ich nicht wieso nur einige die Möglichkeiten und die Macht des Gesetztes nutzen dürfen, bei den anderen es verwerflich ist. Wenn in einem Haligali-Land im Gesetz steht, dass ein jeder Bürger das Recht hat ein mal im Leben ein Banküberfall straffrei zu begehen, dann können wir uns drüber unterhalten ob es moralisch verwerflich ist, aber es ist legal. Und wenn es legal ist sieben Freunden eine Kopie zu erstellen, dann ist das so. Und wenn die Labels daran pleite gehen, weil die moderne Zeit und moderne Technik sie zerstört hat, dann können sie sich mit den Tante Emma läden oder Droschkenkutschebauern unterhalten, die die moderne Zeit auch hinweggerafft hat. Musik wird es immer geben, ob so oder so, und wenn alle Labels pleite gehen werden, weil jeder seinen Freunden sieben Kopien weitergibt, dann wird Lady Gaga eben bei uns auf dem Wochenmarkt auftreten müssen um sich ihr Geld zu verdienen.

Die einzige Einschränkung die ich bei Digitalkopie kenne ist, dass man keinen Kopierschutz knacken darf. Im schlimmsten Fall stehe ich mit dem Micro vor dem Lautsprecher, denn das wiederum ist legal.
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Furtbichler
(Gast)

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#4

AW: Legales Musik Sharing?

  Alt 26. Mai 2012, 13:59
Ich finde, jeder, der seine 7x Kopiererei nicht nutzt, oder CDs wirklich nur für Backups verwendet, sollte seine Möglichkeiten irgendwo einzahlen können. Ich meine, wenn ich schon extra zahle, das ich etwas machen könnte, was ich eigentlich gar nicht will, dann kann man mir doch nicht verwehren, wenn ich dieses Recht an jemand anderes übertrage?

Ich meine, wieso ist das illegal, das ich mir 14 Kopien ziehe, dafür mein Bekannter (oder irgendwer sonst auf der Welt) nicht?

Wir sollten eine Art Tauschoptionshandel eröffnen: Wer z.B. eine Musik-CD kauft, der verschenkt seine 7 Kopien bzw. Kopiermöglichkeiten der Börse. Und wenn er das Teil doch 1-2 mal kopieren möchte, dann macht er das und vermacht seine verbleibenden 5 Optionen der Börse. Man erklärt kurzerhand die gesamte Menschheit zu seinen Freunden (Altruismus ist nicht per se dämlich) und auf diese Weise haben alle etwas davon.

Jede CD, jeder USB-Stick, jeder Firmendrucker, der nicht zum Druck bzw. Kopieren von GEMA-Inhalten benutzt wird, kann seine bezahlte Möglichkeit der Börse vermachen.

Da dürfte eine Menge an Kopieroptionen zusammenkommen.
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Benutzerbild von jaenicke
jaenicke

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#5

AW: Legales Musik Sharing?

  Alt 26. Mai 2012, 14:40
Um die genaue Anzahl geht es doch gar nicht direkt. Es geht bei dem Gesetz ja vor allem darum, dass Kopien nicht an Fremde, flüchtige Bekannte, Kollegen, ... weitergegeben werden, sondern eben nur im engsten Freundeskreis. Und der besteht meistens ja ohnehin nicht aus dutzenden von Leuten. Inofern nutzen dir auch mehr Kopiermöglichkeiten nichts, wenn nicht genug potentielle Empfänger da sind

Davon abgesehen ist es nach derzeitiger Rechtsauffassung auch möglich von einer Privatkopie eines Freundes wiederum Privatkopien anzufertigen. Da sollte es mit der Anzahl also wohl kaum Probleme geben.
Sebastian Jänicke
AppCentral
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Namenloser

Registriert seit: 7. Jun 2006
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FreePascal / Lazarus
 
#6

AW: Legales Musik Sharing?

  Alt 26. Mai 2012, 18:58
Um die genaue Anzahl geht es doch gar nicht direkt. Es geht bei dem Gesetz ja vor allem darum, dass Kopien nicht an Fremde, flüchtige Bekannte, Kollegen, ... weitergegeben werden, sondern eben nur im engsten Freundeskreis. Und der besteht meistens ja ohnehin nicht aus dutzenden von Leuten. Inofern nutzen dir auch mehr Kopiermöglichkeiten nichts, wenn nicht genug potentielle Empfänger da sind
Korrekt, und das mit den 7 erlaubten Kopien ist ein Gerücht, was schon ewig herumgeistert, aber einfach falsch ist.
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Popov
(Gast)

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#7

AW: Legales Musik Sharing?

  Alt 26. Mai 2012, 20:37
Es geht bei dem Gesetz ja vor allem darum, dass Kopien nicht an Fremde, flüchtige Bekannte, Kollegen, ...
Das ist schon klar, aber hier geht es um Gesetz. Was ein Freund ist, das entscheiden letztendlich nicht du oder ich, sondern Gerichte, aber vor allem ein guter Anwalt. Wenn solche gesetzlichen Bezeichnungen so klar wären, gäbe es keine Gerichte die Gesetze deuten, bzw. innerhalb des Spielraums agieren. Also mach dir um den Punkt keine Gedanken. Im Zeitalter von Facebook ist die Bezeichnung etwas aufgeweicht.

Korrekt, und das mit den 7 erlaubten Kopien ist ein Gerücht, was schon ewig herumgeistert, aber einfach falsch ist.
Das ist nicht richtig. Guck dir mal die Links meines Startpostings, da spricht selbst ein Medienanwalt von der legalen 7-Freunde-Kopie.
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Namenloser

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3.724 Beiträge
 
FreePascal / Lazarus
 
#8

AW: Legales Musik Sharing?

  Alt 26. Mai 2012, 21:06
Korrekt, und das mit den 7 erlaubten Kopien ist ein Gerücht, was schon ewig herumgeistert, aber einfach falsch ist.
Das ist nicht richtig. Guck dir mal die Links meines Startpostings, da spricht selbst ein Medienanwalt von der legalen 7-Freunde-Kopie.
Und ich hab schon von etlichen Anwälten das Gegenteil gehört. In deinem Video wird auch nicht explizit gesagt, dass genau 7 Kopien erlaubt wären.
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Romiox

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#9

AW: Legales Musik Sharing?

  Alt 27. Mai 2012, 11:26
Korrekt, und das mit den 7 erlaubten Kopien ist ein Gerücht, was schon ewig herumgeistert, aber einfach falsch ist.
Danke, dass das mal gesagt wurde. Auch wenn diese 7 von einem Präzedenzfall herrühren, der ganz nebenbei unter völlig anderen Umständen gerichtet wurde (so wie ich das hier aufgefasst hab), so steht im Gesetzestext erstmal was anderes. Und ich seh da auch nichts von Freunden. (Im übrigen hat der Medienanwalt in Popovs Eingangspost auch von Freunden nichts gesagt. Also ich zumindest bin mit den Bibliothekaren nicht so dicke.)

Es ginge also, um auf das Ausgangsproblem zurückzukommen, darum, was man in einer Tauschbörse beachten muss. Und da schauen wir vielleicht auch tendenziell gerne auf die falsche Seite. Das herunterladen ist sehr unproblematisch: Ist die Quellkopie legal, darf ich mir da eine Kopie von ziehen.
Viel problematischer ist das hochladen. Ich darf es nicht öffentlich zugänglich machen. Punkt. Das heisst, biete ich die Datei generell allen an, dann ist das illegal, auch wenn ich nur 7 Downloads zulasse.

Andersrum könnte ich aber sagen "Hey, ich hab das, das, das und das in meinem Musikregal, und ich hätte gerne noch das, das und das." Wenn sich da einer drauf meldet, und wir tauschen ganz privat gegenseitig die Dateien aus, dann haben wir die Probleme im Prinzip überwunden. Man steht da mit Sicherheit auch ziemlich auf Glatteis, aber das wäre eine Struktur, in der Musik "tauschen" prinzipiell legal ist. Übrigens, pianofiles.com funktioniert genau so. Nun ist das keine deutsche Seite und auch kein rechtlich abgesichertes Beispiel, aber als Illustration dieses Beispiels geeignet.
Janis F.

Geändert von Romiox (27. Mai 2012 um 11:38 Uhr) Grund: Fullquote reduziert
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Romiox

Registriert seit: 14. Okt 2010
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57 Beiträge
 
#10

AW: Legales Musik Sharing?

  Alt 27. Mai 2012, 11:43
Um die genaue Anzahl geht es doch gar nicht direkt. Es geht bei dem Gesetz ja vor allem darum, dass Kopien nicht an Fremde, flüchtige Bekannte, Kollegen, ... weitergegeben werden, sondern eben nur im engsten Freundeskreis. Und der besteht meistens ja ohnehin nicht aus dutzenden von Leuten. Inofern nutzen dir auch mehr Kopiermöglichkeiten nichts, wenn nicht genug potentielle Empfänger da sind
Bitte versteh meine Formulierung nicht als Angriff, aber woher stammt das? Gibt es noch einen anderen Gesetzestext als den den ich verlinkt hab? Ich bin ein bisschen verwirrt, denn meiner Auffassung nach ist es dem deutschen Gesetz ziemlich latte ob ich befreundet bin mit demjenigen, der mir seine Kopie zur Verfügung stellt, solange er sie mir einzeln, d.h. nicht generell allen bzw. nicht gleich einer ganzen Gruppe bereitstellt. Das ganze darf weiterhin nicht von finanziellem Interesse geleitet sein, aber damit hat sich das auch mit den Beschränkungen. Wenn jemand auf der Straße mitbekommt dass ich gerne ein Lady Gaga Album hätte, und er bietet mir daraufhin privat an, seine (legale) Kopie zur Verfügung zu stellen, damit ich mir eine Privatkopie ziehen kann, dann geht das klar.

Gruß,
Janis F.
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