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Was ist NAS ?

Ein Thema von ATS3788 · begonnen am 18. Mai 2012 · letzter Beitrag vom 21. Mai 2012
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Benutzerbild von alleinherrscher
alleinherrscher

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#1

AW: Was ist NAS ?

  Alt 19. Mai 2012, 00:03
Ich habe so auf die schnelle kein Tutorial gefunden. Habe es mit einem Freund eingerichtet. Aber es ist wirklich sehr einfach. Du brauchst nur die zwei Festplatten und ne Debian installations-cd.

Das einzige was du wirklich brauchst, ist das Paketmanager "aptitude", mit dem du softwarepakete per linux konsole suchen und installieren kannst. Vorteil zu Windows Systemen ist: Die Linux Distributionen haben Software-Archive, aus denen sämtliche Softwarepakete inklusiver aller fehlender Bibliotheken installiert und aktuell gehalten werden können. Der Paketmanager ist bei der debian installation schon dabei.

Anschließend suchst du mit "aptitude install mdadm", ließt dir hier durch, wie das tool funktioniert:

http://de.wikipedia.org/wiki/Mdadm
http://linuxwiki.de/mdadm

und erzeugst das Software-Raid. (Ich habe es so gemacht, dass mein Linux System auf einer kleinen dritten Platte installiert ist, so dass man nicht das System kaputt schreibt, wenn man das Raid erzeugt).

Viel mehr Arbeit ist das aber eigentlich nicht. Ist in 2 Stündchen erledigt.
„Software wird schneller langsamer als Hardware schneller wird. “ (Niklaus Wirth, 1995)

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Benutzerbild von himitsu
himitsu

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#2

AW: Was ist NAS ?

  Alt 19. Mai 2012, 01:19
Joar, in "kleineren" Haushalten ist ein NAS eventuell nicht unbedingt notwendig.

Auch einige Router bieten einen USB-Anschluß, wo man eine Festplatte anschließen und fast wie die Platten eines NAS nutzen könnte.
OK, oftmals ist dort nur USB 2.0 verbaut, was keinen Spaß macht.
Sowas wie USB 3.0 der eSATA währe schon besser, um wirklich ausreichend Daten schnell übertragen zu können.



Ein NAS ist doch im Prinzip nur ein MiniPC mit ein paar Festplatten drin?

Das kann man sich auch selber basteln.
Dafür eignen sich fast alle MiniPC-Systeme ... strommäßig am Besten mit einer kleinen APU (Notebook-/Netbook-CPU)


Ich hab mir ja auch 'nen kleinen Babyheimserver zugelegt.
Für Vieles was mit dem Internet zu tun hat und als Medienserver (Radio-/TV-/Videoplayer).

Dieser nutzt kein RAID, das Backup reicht mir.
Wie schon erwähnt wurde, ist ein RAID kein Allheilmittel, denn gegen einen Softwarefehler ist es nicht geschützt
und ich hatte in meinem Leben mehr Softwarefehler erlebt, als datenvernichtende Hardwarefehler.

Da in dem kleinen Serverchen nicht so viel Platz ist, wurde er noch über eine externe 2.5" USB 3.0-Festplatte erweitert.
Kleinere Platten, ala 1.8" oder 2.5" sind oftmals buspowered, benötigen kein zusätzliches Netzteil und haben somit einen geringeren Standbystrom.
Im Normalbetrieb kann ich mit den 16 W gut leben (27 W bei Vollast und das inklusive aller externen Komponenten, wie Tastatur, Maus, Lautsprecher und Festplatte).

Und mit einem günstigen Windows Home Server kann selbst ein Computernoob dort einrichten was er will, ohne sich mit Linux und Co. auseinandersetzen zu müssen.
(die meisten NAS nutzen ja ein abgespecktes Linux, wobei man nicht immer an das OS ran kommt)
Ein Therapeut entspricht 1024 Gigapeut.
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#3

AW: Was ist NAS ?

  Alt 19. Mai 2012, 01:35
Und mit einem günstigen Windows Home Server kann selbst ein Computernoob dort einrichten was er will, ohne sich mit Linux und Co. auseinandersetzen zu müssen.
(die meisten NAS nutzen ja ein abgespecktes Linux, wobei man nicht immer an das OS ran kommt)
Bis vor einem Jahr wollte ich auch von Linux nichts wissen. Aber im Bereich Netzwerk ist es Windows so haushoch überlegen, das es daran eigentlich kaum ein Vorbei gibt. Man stelle sich nur mal vor, man möchte einen Standardpc (ausgerüstet mit 2 normalen Netzwerkkarten) als Router verwenden. Dann erklär Windows mal, dass es die eine Netzwerkkarte als WAN verwenden soll, auf der anderen einen DHCP laufen lassen soll und sprechend NAT betreiben soll. Bei einem Standardlinux (z.B debian) muss man dafür kein Zusatzpaket mehr installieren.

Und das lustige: Es ist eigentlich genau so einfach wie Windows. Wenn man sich nur an ein paar Grundregeln hält: Erst denken, dann ENTER drücken und: Software wird über die Repositories installiert und nicht "irgendwo" aus dem Internet geladen und manuell installiert (wie bei windows).
„Software wird schneller langsamer als Hardware schneller wird. “ (Niklaus Wirth, 1995)

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Geändert von alleinherrscher (19. Mai 2012 um 01:37 Uhr)
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scrat1979

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#4

AW: Was ist NAS ?

  Alt 19. Mai 2012, 10:04
Ich habe mich mit Hilfe von diesem Buch innerhalb kurzer Zeit in Linux ( ubuntu ) Server eingearbeitet und es ist wirklich nicht sehr schwierig wenn man sich mal etwas damit beschäftigt. Und wie gesagt, die Möglichkeiten sind phänomenal!
Michael Kübler
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jfheins

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#5

AW: Was ist NAS ?

  Alt 19. Mai 2012, 10:20
Ich habe ein QNAP NAS. Und das wird im Moment nur mit einem PC verwendet.
In meinen Augen trotzdem sinnvoll, da ich so ein tägliches Backup fahren kann, ohne ständig irgendwelche USB Platten ein- und auszustöpseln. (Eingesteckt lassen ist auch keine option, wenn ein Virus kommt kann der dann relativ einfach auch das Backup löschen....)
Zeitweise war auch ein LAN fähiger Fernseher im Netzwerk, das war dann besonders praktisch weil man z.B. Urlaubsvideos direkt und ohne den PC gucken kann. Das ganze braucht auch nur maximal 7 Watt oder so (DEN alten PC will ich sehen...) und kann daher problemlos immer an bleiben.

Backup vom NAS ist total einfach: Über das Webinterface kann man bspw. eine externe USB Platte als Sicherung einstellen und immer wenn dieses Festplatte angeschlossen wird, wird der Inhalt der Platte aktualisiert. (automatisch oder manuell)

Falls man tiefer in die Materie einsteigen möchte, steht auch eine SSH Shell zur Verfügung
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himitsu

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#6

AW: Was ist NAS ?

  Alt 19. Mai 2012, 10:44
Auch nur 9 Watt mehr (wobei es auch eine APU mit halb soviel Leistug gibt) und ich kann einige meiner Windowsprogramme drauf laufen lassen.
Und wer die Backuplösung von MS einsetzt, kann das natürlich auch tun, was auf Linux nicht möglich währe.

Nja, ist hat wie überall:
- es gibt unzählige Lösungen
- es gibt nicht die eine Lösung, für alle

Wenn man alle Dateien ungeschützt freibt, dann ist auch ein NAS nicht sicher, da ein Virus ebenfalls diese Dateien befallen kann.
Und schon währe eine USB-Platte plötzlich sicherer, wenn sie immer nur kurz angestöpselt ist.
Ein Therapeut entspricht 1024 Gigapeut.
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Chemiker

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#7

AW: Was ist NAS ?

  Alt 20. Mai 2012, 16:37
Hallo,

einen alten PC als Server zu verwenden kann durch den erhöhten Stromverbrauch teuer werden. Hier ein Link zum WHS-Forum: http://forum.home-server-blog.de/index.php

Bis bald Chemiker
wer gesund ist hat 1000 wünsche wer krank ist nur einen.
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