DMit genug Energie ist alles änderbar, das wissen wir alle. Da schießt die GoBD-Beschreibung technisch auch gern über das Ziel hinaus und relativ praxisfern.
Das sehe ich ganz genauso. Man kann das Logging, Hashing, Verschlüsselung etc. in der eigenen Software bis zum Exzess treiben. Doch dann wird sich kein Nutzer mehr dafür finden. Zumal Steuerprüfer aus technischer Sicht meist Laien sind. Sie wurden auf abgesteckte Szenarien geschult, haben ggf. einen Satz Validierungssoftware für Exportdateien an der Hand, aber auf gewisse kausale Zusammenhänge können die gar nicht eingehen. Also wird nach Bauchgefühl entschieden ob es eine Schätzung gibt oder nicht und den Rest überlässt man Anwälten, Gutachtern und Gerichten.