Architektur als Backend...wieso sind dann Programmiersprache und
IDE "extrem austauschbar"? Also konkret: Welche Architektur-Merkmale oder -Eigenschaften müssen erfüllt sein, um diesen Austausch so "extrem" realisieren zu können? Das würde mich "extrem" interessieren.
"Architektur als Backend" ist nicht besonders selbsterklärend
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Ich verstehe es so, dass man im Backend eine sprachunabhängige Schnittstelle bereitstellt, mit der "das" Frontend (es können aber auch mehr als eins sein, z.B. ein mobiler Client, eine Web-Anwendung...) kommuniziert.
Diese sprachunabhängige Schnittstelle kann alle möglichen Ausprägungen haben - es kann eine simple Request/Response Web Service Schnittstelle sein (JSON über HTTP), oder ein Mix aus Kommunikationsmodellen (Broadcast, Publish/Subscribe ...).
"Extrem" einfach ist der Austausch, wenn die Schnittstelle nur Techniken und Protokolle verwendet die von allen gewünschten Entwicklungsumgebungen oder Sprachen weitgehend unterstützt werden. Ein Beispiel ist
SOAP: wenn alle Werkzeuge in der Lage sind, eine
WSDL-Datei (Web Service Definition) zu verstehen und daraus client- oder serverseitigen Sourcecode zu erzeugen, kann man
SOAP einsetzen. Wenn man dann den Server austauschen will, kann man dies tun ohne an den Clients Änderungen vornehmen zu müssen.